Fußball

Ex-Junioren-Nationalspieler wechselt zum SV Lippstadt

Tammo Harder (links), hier noch im Trikot von Borussia Dortmund, spielt ab dem Sommer für den SV Lippstadt.

Tammo Harder (links), hier noch im Trikot von Borussia Dortmund, spielt ab dem Sommer für den SV Lippstadt.

Foto: Thorsten Tillmann

Lippstadt.   Der SV Lippstadt hat einen weiteren Stürmer für die neue Saison verpflichtet. Der Neuzugang stand sogar schon einmal im Bundesliga-Kader des BVB.

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Mit einem echten Transfercoup hat der SV Lippstadt den nächsten Schritt seiner Kaderplanung für die kommenden Saison gemacht. Der sechsfache Junioren-Nationalspieler Tammo Harder hat einen Vertrag bis 2020 unterschrieben, der ligaunabhängig gilt. Der 25-Jährige steht derzeit noch beim SC Wiedenbrück unter Vertrag.

„Ich habe selbst noch gegen Tammo Harder gespielt und seine Qualität aus nächster Nähe zu spüren bekommen. Agilität, Quirligkeit und Wendigkeit machen ihn zu einem Gegenspieler, der nur schwer greifbar ist. Es ist unheimlich unangenehm gegen ihn zu spielen“, schwärmt Co-Trainer und Teammanager Felix Bechtold von dem Angreifer. „Als sich die Chance ergeben hat, Tammo nach Lippstadt zu holen, musste ich nicht lange nachdenken“, so der Cheftrainer in spe weiter.

Wunschspieler von Trainer und Manager

Auch Sportdirektor Dirk Brökelmann freute sich sehr über den gelungenen Transfer: „Tammo war ein absoluter Wunschspieler von Felix Bechtold und mir. Er wird uns mit seiner Erfahrung ein ganzes Stück reifer machen.“

Tammo Harder wurde in der Jugend bei Borussia Dortmund und Schalke 04 ausgebildet. Nach seiner Rückkehr aus Schalke zum BVB kam er für die Amateure zu 68 Spielen (21 Tore) in der 3. Liga und wurde im März 2014 vom damaligen Trainer Jürgen Klopp sogar in den Kader für das Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg berufen. Nach dem Abstieg der BVB-Reserve bliebt Tammo Harder bei den Schwarz-Gelben und war unter dem ehemaligen Lippstädter Trainer Daniel Farke gesetzt.

98 Einsätze in Junioren-Bundesliga

Weitere Stationen des 1,74 Meter großen Stürmers waren anschließend Holstein Kiel und der 1. FC Saarbrücken, ehe es 2018 zum SC Wiedenbrück ging. In Summe kann der gebürtige Dülmener 71 Einsätze in Liga 3, 53 Regionalliga-Spiele und 98 Einsätze in der Junioren-Bundesliga vorweisen.

„Die Akribie, mit der Felix Bechtold sein Konzept ausgearbeitet und vorgestellt hat, war beeindruckend. Seine Vorfreude auf die kommende Saison war schon beim ersten Kontakt nicht zu übersehen. Dadurch waren die Gespräche mit ihm und mit Dirk Brökelmann von Beginn an sehr positiv“, erklärt der Angreifer. „Zudem hat der SV Lippstadt in dieser Saison nachgewiesen, wie man mit einer guten Spielidee richtig attraktiven Fußball spielen kann. Ich hoffe, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann, dass das auch in der kommenden Saison der Fall sein wird.“

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