Aktionstag

Polizei will mehr Sicherheit für Radfahrer im Kreis Soest

Am Aktionstag für mehr Sicherheit für Radfahrer im Straßenverkehr beteiligt sich auch die Polizei im Kreis Soest.

Am Aktionstag für mehr Sicherheit für Radfahrer im Straßenverkehr beteiligt sich auch die Polizei im Kreis Soest.

Foto: Arne Dedert/dpa

Kreis Soest.   Die Zahl der Unfälle mit Fahrradfahrern im Kreis Soest soll sinken. Daher beteiligt sich die Polizei am Montag an einem landesweiten Aktionstag.

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265 Radfahrer und 32 Nutzer eines Pedelecs sind im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen im Kreis Soest verletzt worden. Daher nimmt die Polizei den Europäischen Tag des Fahrrads am Montag, 3. Juni, zum Anlass, um mit eine Aktionstag für mehr Sicherheit für Zweiradfahrer im Straßenverkehr zu werben.

„Jeder Unfall mit einem Radfahrer ist einer zu viel“, sagt Marion Rumprecht, Leiterin der Verkehrsdirektion bei der Kreispolizeibehörde Soest. Daher sind verschiedene Kontroll- und Informationsveranstaltungen geplant. Unter anderem werden Verkehrssicherheitsberater der Polizei mit Infoständen unterwegs sein – ab 12 Uhr in der Lippstädter Fußgängerzone (Lange Straße/Fleischhauerstraße) und am Südufer des Möhnesees.

Kontrollen, die speziell auf Radfahrer abgestimmt sind, finden zudem kreisweit statt. „Die Straßenverkehrsordnung ist nicht nur für Autofahrer bestimmt. Leider kann man bewusst falsches Verhalten bei Radfahrern sehr oft beobachten. Sie wissen was richtig wäre, halten sich jedoch nicht an die Regeln. Darauf wollen wir aufmerksam machen“, sagt Polizeirätin Marion Rumprecht.

Radfahrer oft in Fußgängerbereichen unterwegs

So nutzen viele Radfahrer immer wieder den Radweg auf der falschen Seite, missachten rote Ampeln oder fahren in Bereichen, die eigentlich Fußgängern vorbehalten sind – so auch auf Bürgersteigen oder Fußgängerüberwegen. Auch Radfahrer, die entgegen der Einbahnstraße oder mit Handy am Ohr unterwegs sind, können immer wieder beobachtet werden.

„Wir würden uns freuen, wenn wir am Montag bei den Kontrollen keinen Radfahrer erwischen, der sich nicht an die Regeln hält“, sagt Marion Rumprecht. „Wir wollen, dass Sie mit Sicherheit nach Hause kommen!“

Erst Ende April war in Soest ein Pedelecfahrer bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

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