Gesellschaft

Die Wattenscheider Karnevalisten schunkeln sich schon warm

Mit viel Vorfreude hakten sich Prinz Bodo I. und Prinzessin Alexandra I. beim Auftakt bei den Späten Mädchen und ihrem Funkenmariechen ein.

Mit viel Vorfreude hakten sich Prinz Bodo I. und Prinzessin Alexandra I. beim Auftakt bei den Späten Mädchen und ihrem Funkenmariechen ein.

Foto: Olaf Ziegler / FFS

Wattenscheid-Sevinghausen.  Auftakt der Sevinghauser Gänsereiter wird zum Treff der Wattenscheider Vereine. Rückendeckung aus der Politik stimmt alle Aktiven optimistisch.

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Die Zeichen stehen gut, bei den Wattenscheider Karnevalisten machte sich zum Auftakt bei den Gänsereitern in Sevinghausen immer mehr ein entspanntes Lächeln breit. Hatte zur Premiere der Rewe-Parkplatz am Hellweg im vergangenen Jahr eigentlich nur trist ausgesehen, so besserte sich mit dem nun angenehmeren Wetter im Vergleich auch schon die Stimmung, auch wenn die Gänsereiterhalle endgültig der Vergangenheit angehört.

Die Narren verlassen sich auf Bewährtes und machen aus allem das Beste, um sich für die offiziell noch anstehende Session in Richtung Startlinie zu begeben. So hatten die elf Clubs unter dem Dach des Festausschusses Wattenscheider Karneval ihre Delegationen mit Vorstand und Königspaaren geschickt, auch wenn es wegen der ersten Erkältungswelle noch einige Ausfälle gab.

„Gut Ritt!“ und „Wattsche Helau!“

Schon traditionell übernahm der 1. Alt Bochumer Landsknecht-Fanfarenzug die lautstarke Einstimmung der vielköpfigen Festgemeinde. Die gastgebenden Gänsereiter hoben ihren neuen König Thomas I. auf die Schultern und ließen ihrem Gruß mit Heimrecht, dem dreifachen „Gut Ritt!“, gleich ein dreifaches „Wattsche Helau!“ folgen.

Abordnungen hatten nicht nur die Karnevalsvereine aus der direkten Wattenscheider Nachbarschaft geschickt, auch die befreundeten Clubs aus Freisenbruch, Herne und vom Stimberg aus Oer-Erkenschwick und die örtlichen Schützen konnten begrüßt werden. Stellvertretend für alle Gäste gingen zunächst die Höntroper Gänsereiter auf die Bühne, angeführt von der Damenabteilung, den Musketieren, und dem Königspaar Maximilian und Christina, „der Barmherzigen“.

Gruß von den Höntroper Nachbarn

„Wir haben es uns nicht nehmen lassen, hier mit einer ansehnlichen Truppe zu erscheinen“, unterstrich Matthias Eusten, der zweite Vorsitzende der Blaukittel, „und sind mit euch froh darüber, dass der Auftakt an dieser Stelle auch beim zweiten Mal gelingt und wir mit euch gemeinsam das Brauchtum aufrecht erhalten können“. Seiner Einladung nach Höntrop wollen die Sevinghauser gern und zahlreich folgen, bekräftigte Vorsitzender Heinz-Bernd Wirth zur Osten.

Zufrieden und erwartungsvoll angesichts der vielen Besucher grüßten für den Festausschuss Präsident Franz Seidl und das frisch gekürte Prinzenpaar Bodo I. und Alexandra I. Vorgängerin im Amt, Sarah I., streng genommen noch zwei Wochen in Amt und Würden, wünschte dem Paar zwei wunderschöne Jahre und der Narrenschar eine tolle Session, in der vor allem das Wetter weiter so angenehm bleiben könne.

Entspannung durch politische Unterstützung

Inzwischen deutlich entspannter zeigte sich auch FWK-Geschäftsführer Rüdiger Preußner nach der deutlichen Erklärung der Politik, die Vereine nicht mit den Sicherheitsauflagen finanziell zu belasten.

„Wenn der Ratsbeschluss jetzt noch kommt, können wir die Verträge mit den Kapellen und den Firmen für die Firmen für die Container zur Terrorabwehr unterschreiben.“

Auch über die genaue Durchführung der Karnevals-Aktivitäten in der Zeit des Umbaus in der Wattenscheider Stadthalle könnten nun umgehend die vorbereitenden Gespräche geführt werden.

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