Protest

83 Demonstranten aus Wesel werden Teil der Menschenkette

Auch 83 Protestler aus Wesel beteiligten sich an der Menschenkette.

Auch 83 Protestler aus Wesel beteiligten sich an der Menschenkette.

Foto: PR

Wesel.   Mit dem Bus ging es von Wesel nach Herstal in Belgien. Protestiert wurde gegen die umstrittenen Atomkraftwerke (AKW) in Tihange und Doel.

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Greenpeace Niederrhein hatte am Sonntag zur Teilnahme an der grenzüberschreitenden, riesigen Menschenkette von Aachen nach Tihange (Belgien) eingeladen und 83 interessierte Bürger machten mit: Im Reisebus ging es von Wesel aus nach Herstal in Belgien, um Teil des großen Protestes gegen die umstrittenen Atomkraftwerke (AKW) in Tihange und Doel zu werden. Auch etwa 15 Mitglieder der Grünen im Kreis Wesel schlossen sich der Fahrt nach Belgien an, um vor Ort zu demonstrieren.

Christian Oslislo, ist Öffentlichkeits-Koordinator der Greenpeace-Gruppe. Der 20-Jährige aus Wesel berichtet, dass es zwar nicht ganz gelungen sei, die komplette Strecke mit Menschen zu verbinden, dennoch sei mit dieser Aktion ein deutliches Zeichen an die Politik gesetzt worden. Oslislo: „Die AKW sind gerade einmal 160 Kilometer von uns entfernt und stellen im Falle eines Atomunfalls eine Gefahr für uns dar. Bei Untersuchungen wurden hunderte Mikrorisse an beiden Reaktorbehältern festgestellt. Deshalb fordern wir zusammen mit anderen Organisationen, dass die AKW schnellstmöglich abgeschaltet werden.“

Die Gruppe aus Wesel stellte sich in Herstal, nordöstlich von Lüttich, direkt an der Maas auf. „Insgesamt waren über 50 000 Menschen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden Teil der 90 Kilometer langen Menschenkette“, berichtet Oslislo weiter und erklärt: „Unser Protest geht weiter!“

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