Hamminkeln. Der SPD-Ortsverein Hamminkeln traf sich jetzt zur Jahreshauptversammlung. Dabei stand unter anderem das Thema ZUE im Mittelpunkt.

Der SPD-Ortsverein Hamminkeln traf sich jetzt zur Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Zuhause bei Hoffmann“ in Dingden. Der Vorsitzende Malte Schulters warf auch einen Blick auf das aktuelle politische Geschehen und das kommunalpolitische Leben in Hamminkeln. Neben dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine gebe es einen weiteren Brennpunkt – den Konflikt zwischen der radikalen Hamas und Israel. „Angriffe auf Synagogen und die Bedrohung von jüdischem Leben in Deutschland sind inakzeptabel“, sagte der Ortsvereins-Vorsitzende.

Malte Schulters verwies auf die jüdische Geschichte, die es auch in Hamminkeln gebe, und auf die Pflicht jedes einzelnen, sich aus der Mitte der Gesellschaft, antisemitischen Thesen in den Weg zu stellen. Bürgermeister und SPD-Mitglied Bernd Romanski schilderte seinen Blick auf die Welt und die landes- und kommunalpolitische Lage in Hamminkeln.

Ortsteilbeauftragte mit großer Mehrheit bestätigt

Christina Major aus Mehrhoog wurde einstimmig als stellvertretende Schriftführerin in den Vorstand gewählt. Ebenso wurden die Ortsteilbeauftragten mit großer Mehrheit bestätigt: Peter Paic und Karin Imhoff für Brünen, Jonas Hoffmann für Dingden, Michael Möllenbeck für Mehrhoog sowie Petra Nienhaus für Ringenberg.

Zurzeit gebe es eine emotional aufgeladene Diskussion zu einer möglichen Zentralen Unterbringungseinrichtung in Hamminkeln, aber noch keine klare Faktenlage. Bislang sei offen, ob eine ZUE des Landes NRW in Hamminkeln umsetzbar ist. Es gebe gute Gründe, so der Tenor im Ortsverein, sich als Kommune für eine solche Einrichtung zu entscheiden – und zwar mit Hinblick auf eine Planungssicherheit der Schul- und Kindergartensituation vor Ort und nicht zuletzt auch mit Hinblick auf die finanzielle Situation, die alle Bürgerinnen und Bürger betreffe.