Verkehr

Autofahrer sollen in Wesel runter vom Gas

Viele Autofahrer halten sich an der  Kurt-Kräcker-Strasse in Wesel

Foto: Gerd Hermann

Viele Autofahrer halten sich an der Kurt-Kräcker-Strasse in Wesel Foto: Gerd Hermann

Wesel.   Auf der Kurt-Kräcker-Straße sind viele Autos zu schnell unterwegs. Die Politik fordert die Verwaltung auf, Lösungen zu finden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Auf der Kurt-Kräcker-Straße wird häufig zu schnell gefahren, besonders im Bereich vor dem Rewe-Markt. Messungen haben dies bereits Anfang des Jahres bestätigt, durch den regelmäßigen Einsatz des Radarwagens hat sich die Zahl der Temposünder laut einem Bericht der Verwaltung in den vergangenen Monaten etwas reduziert. Der Politik reicht das noch nicht. „Da muss etwas passieren“, war die einhellige Meinung in der Sitzung des Ausschusses für Bürgerdienste, Sicherheit und Verkehr. Die Stadt soll prüfen, ob die Schnellfahrer in der Tempo 30-Zone durch eine Veränderung der Straße ausgebremst werden können.

Im Stadtentwicklungsausschuss soll dann über die Vorschläge zur Umgestaltung entschieden werden. Das Problem in diesem Bereich ist, so erläuterte Frank Schulten (CDU) in der Sitzung, dass die Fahrbahn eine falsche Optik aufweist. Da sie sehr breit ist, erweckt sie den Eindruck, dass schneller gefahren werden darf als Tempo 30. Daher regte Schulten an, über eine bauliche Umgestaltung nachzudenken, ein Radarwagen alleine helfe da nicht. Der städtische Messwagen hatte zwischen März und August 1335 Tempoüberschreitungen festgestellt, die Mehrzahl der Fahrer hatte zwischen 10 und 15 km/h zuviel auf dem Tacho.

Probleme an der Kreuzung Franz-Etzel-Platz

Neben den baulichen Veränderungen möchte die Politik auch, dass ein Fußgängerübergang in Höhe des Supermarktes mit in die Planung aufgenommen wird. Erster Beigeordneter Klaus Schütz gab zu Bedenken, dass der Verkehrsfluss auf der Straße dennoch gewährleistet bleiben muss, da rund 5000 Fahrzeuge die Strecke täglich passieren. Der Fachbereich Stadtentwicklung soll sich nun Gedanken über mögliche Lösungen machen und diese dem zuständigen Ausschuss präsentieren. Der Radarwagen wird erst einmal weiter auf der Straße eingesetzt, zuletzt war er mindestens zweimal wöchentlich dort stationiert.

Auch die verkehrsreiche Kreuzung am Franz-Etzel-Platz gab Anlass zu Diskussionen. Die CDU hatte im Vorfeld in einem Antrag drauf hingewiesen, dass nach einer Veränderung der Ampelanlage die Situation für Linksabbieger, die aus der Dinslakener Landstraße kommen und in die Roonstraße einbiegen wollen, unübersichtlich sei, weil die Ampeln für Linksabbieger und geradeaus Fahrende unterschiedlich geschaltet sind. Immer wieder fahren Linksabbieger bei Rot in die Kreuzung ein, berichtete Frank Schulten. Über mögliche Änderungen soll in Kürze bei einem Termin mit Straßen NRW und der Polizei gesprochen werden, sagte Klaus Schütz zu.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik