Betuwe-Baustart am 20. Januar in Oberhausen

Wesel.   Der erste Teil der Erörterung zur Betuwe-Ausbaustrecke Wesel ist gerade beendet, da gibt es bereits den Termin für den Baubeginn zwischen Emmerich und Oberhausen. Am Freitag, 20. Januar, findet er im Beisein von Landesbauminister Michael Groschek, Ronald Pofalla (Deutsche Bahn), Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium), Dr. Pawel Wojciechowski (Europäischer Koordinator für den Rhein-Alpen-Korridor bei der Europäischen Kommission) und Oberhausens Oberbürgermeister Daniel Schranz in Oberhausen statt.

Der erste Teil der Erörterung zur Betuwe-Ausbaustrecke Wesel ist gerade beendet, da gibt es bereits den Termin für den Baubeginn zwischen Emmerich und Oberhausen. Am Freitag, 20. Januar, findet er im Beisein von Landesbauminister Michael Groschek, Ronald Pofalla (Deutsche Bahn), Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium), Dr. Pawel Wojciechowski (Europäischer Koordinator für den Rhein-Alpen-Korridor bei der Europäischen Kommission) und Oberhausens Oberbürgermeister Daniel Schranz in Oberhausen statt.

Der symbolische Akt ist der Startschuss für den dreigleisigen Ausbau der rund 73 Kilometer langen Strecke, die Teil des Güterverkehrskorridors zwischen Rotterdam und Genua ist. „Ein Großteil aller Güter zwischen Nord- und Südeuropa wird über diese Strecke bewegt“, heißt es in der Einladung zum Termin. Im Zuge der Arbeiten werden 50 Brücken angepasst beziehungsweise neu gebaut, elf Bahnhöfe und Haltepunkte modernisiert, 55 Bahnübergänge beseitigt und „umfassende Maßnahmen zum Schall- und Erschütterungsschutz realisiert“. Letzteres war einer der Hauptstreitpunkte bei der Weseler Erörterung, den die beiden hiesigen Bundestagsabgeordneten Sabine Weiss (CDU) und Hans-Ulrich Krüger (SPD) zum Anlass nehmen, einen Brief an die Mitglieder des Projektbeirats zu senden. So wollen sie unter anderem wissen, ob die geforderten Lückenschlüsse beim Lärmschutz in Blumenkamp und in der Feldmark verbindlich in die Planung aufgenommen werden. Auch soll erklärt werden, wie Bürger den Nachweis eines Schadens durch Erschütterungen führen können, zumal es keine Messungen während des jetzigen Zustands gibt. Auch zum Sicherheitskonzept, zu den Belangen Behinderter und zur Lippebrücke gibt es Anmerkungen. Denn eines steht fest: Die Weseler haben nicht das Gefühl, dass sie mit ihren berechtigten Forderungen Gehör finden, so dass zahllose Klageverfahren drohen.

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