Rheinpromenade

Biergärten und Boule-Platz

Die Arbeiten für den neuen Biergarten an der Rheinpromenade laufen auf Hochtouren.

Die Arbeiten für den neuen Biergarten an der Rheinpromenade laufen auf Hochtouren.

Foto: WAZ FotoPool

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Wesel. Für den neuen Biergarten an der Rheinpromenade wird derzeit kräftig gebaggert - schließlich soll die Einweihung pünktlich am 9. Mai stattfinden.

Bei dieser Erweiterung des gastronomischen Angebotes könnte eine Boulespielanlage eine prima Ergänzung sein, meint die SPD-Ratsfraktion und gibt den Vorschlag von Mitglied Rolf Blommen an die Bürgermeisterin und den zuständigen Fachausschuss weiter. Für nicht mehr als 300 bis 400 Euro ließe sich ein solches Spielfeld umsetzen, versicherte Blommen.

Der Weseler hatte schon mal das zwölf mal drei Meter große Spielfeld nahe der Promenade zwischen dem neuen Biergarten und der Außengastronomie des Q-Stalls abgesteckt, um einen Eindruck zu vermitteln. Die Idee zu der Bouleanlage war ihm schon im vergangenen Jahr gekommen, als er Spieler beobachtete, die auf dem Grün an der Rheinpromenade „mehr recht als schlecht im hohen Gras und weichen Boden“ versuchten, die Kugeln zu platzieren.

Sponsoren gesucht

Die Fläche müsse etwa 20 Zentimeter tief ausgekoffert werden, was mit Schaufeln und Schubkarren gelingen werde, so Ratsmitglied Blommen. Bei den Materialen für die Herstellung der Fläche (Kies, Schotter und Randsteine) hofft er auf Sponsoren. Wenn’s nach erfolgter Genehmigung an die Realisierung gehen könnte, sehen Blommen und Fraktionsvorsitzender Ludger Hovest tatkräftige Helfer in den Reihen der AG 60 plus. „In die Hände gespuckt und angepackt“, laute das Motto.

Die Aufwertung der Rheinpromenade stehe ohnehin auf der Agenda der SPD, betonte Ludger Hovest und verwies auf die Themen Bäume und Allee. Zum Stichwort Skulpturen lobte er die Anregung von Winfried Evertz, der im Rahmen des NRZ-Bürgerbarometers vorgeschlagen hatte, dass Weseler selbst aktiv werden sollen. „Wir können uns vorstellen, gemeinsam Kunst am Rondell vorzusehen. Derzeit müssen aber noch die Fragen zum Hochwasserschutz geklärt werden“, berichtet der Fraktionsvorsitzende. Auch beim Stichwort Bürgerwald sei die SPD am Ball. Gerade erst hat Rolf Blommen Kontakt mit BUND und NABU aufgenommen, um sie in die Planung miteinzubeziehen.

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