Stadtentwicklung

Bürgerideen für den Hamminkelner Molkereiplatz gesucht

Charlotte Stumme, rechts, Werkstudentin post welters + partner mbB, sammelt die Vorschläge und schreibt sie auf.

Charlotte Stumme, rechts, Werkstudentin post welters + partner mbB, sammelt die Vorschläge und schreibt sie auf.

Foto: Gerd Hermann / FUNKE Foto Services

Hamminkeln.  Rund 30 Bürger machen mit bei der Ideenwerkstatt für die Gestaltung des Molkereiplatzes. Ihre Vorschläge wollen die Planer mit einfließen lassen

Rund 30 Bürgerinnen und Bürger fanden am Mittwochabend den Weg in den Hamminkelner Ratssaal. Die Ideen der Bürger und grundlegende Anregungen zur Neugestaltung des Molkereiplatzes und seiner Zuwegungen waren gefragt.

Ellen Wiewelhove vom Stadtplanungsbüro „post welters +partner mbh“ erklärte den Gästen die Vorgehensweise. „Der Molkereiplatz soll unser Leuchtturmprojekt werden, da er eine hohe Wertigkeit für die Stadt hat“, so Wiewelhove. Die Aufenthaltsqualität solle deutlich verbessert werden. Sie selbst sei der Meinung, dass die Funktionalität derzeit mangelhaft sei, die Grünstruktur könnte besser sein. „Das ist derzeit kein repräsentativer Raum - bietet aber eine Menge Potential“.

15 Gartenbauarchitekten im Wettbewerb

Nach der Bestandsaufnahme haben 15 Gartenbauarchitekten die Möglichkeit ihre Angebote zu dem Wettbewerb abzugeben. Die Vorschläge der Bürger, die am Mittwochabend gesammelt wurden, sollen in die Planungen des Wettbewerbs einfließen, in dem Lösungsvorschlage für die zukünftige attraktive Gestaltung entwickelt werden.

Eine Jury wählt dann das beste Konzept aus. Das Gesamtprozedere soll im September abgeschlossen sein.

Die Vorschläge aus der Bürgerschaft waren sehr vielfältig: Unter anderem wünschen sie sich freies WLAN, Spielmöglichkeiten für Kinder, Ruhebänke, Zonierungen der einzelnen Bereiche, mobile Begrünung, ein Beleuchtungskonzept, Wegführung mit Lichtbändern, Erarbeitung eines Einbahnstraßenkonzeptes, Teilüberdachung einer Freifläche, der Fokus soll verstärkt auf Radfahrer und Fußgänger gelegt werden, Ladestationen für E-Bikes und E-Autos, Barrierefreiheit, rutschfeste Pflasterung, eine Freifläche von 300 Quadratmeter für ein Festzelt soll erhalten bleiben und an die Wasser- und Stromversorgung für die Marktbeschicker solle gedacht werden.

Ausstellung gibt Einblick in die Planungen

Einem Bürger war es besonders wichtig, genug Personal für die Instandhaltung, Pflege und Säuberung des Bereiches in der Innenstadt vorzuhalten. Die Hamminkelner erhalten - bevor die Arbeiten beginnen - im Rahmen einer Ausstellung Einblick in die Planungen der Gestaltung, erklärte die Architektin Ellen Wiewelhove.

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