Covid-19

Corona: Neue Infektionen an Schulen in Schermbeck und Wesel

An der Gesamtschule Schermbeck sind 26 Menschen in Quarantäne.

An der Gesamtschule Schermbeck sind 26 Menschen in Quarantäne.

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Wesel/Schermbeck.  An einer Förderschule und an einer Gesamtschule werden ein Mitarbeiter und ein Schüler positiv getestet. Mehr als 30 Personen sind in Quarantäne.

Erneut wurden Corona-Infektionsfälle an hiesigen Schulen festgestellt, die Quarantänemaßnahmen für Schüler und Lehrpersonal nach sich ziehen.

Eine der betroffenen Schulen ist ist die Schule am Ring in Wesel, eine Förderschule des Kreises Wesel. Dort erhielt ein Mitarbeiter aus dem pädagogischen Personal die Nachricht, dass er mit dem Virus infiziert ist. Die Person hatte sich aufgrund von Symptomen testen lassen. Das teilt die Pressestelle des Kreises Wesel am Freitagmittag mit. Acht weitere Kinder und drei weitere pädagogische Mitarbeiter wurden anschließend vom Gesundheitsamt als enge Kontaktpersonen ermittelt und daher unter Quarantäne gestellt.

Gesamtschule Schermbeck: Infektion im siebten Jahrgang

Auch die Gesamtschule Schermbeck meldet einen erneuten Infektionsfall: Hier wurde ein Schüler aus dem siebten Jahrgang positiv auf das Virus getestet.

Auch in diesem Fall hat sich der Betroffene testen lassen, weil Symptome aufgetreten waren. Aufgrund der Ergebnisse der anschließenden Kontaktnachverfolgung stehen nun insgesamt 25 weitere Schülerinnen und Schüler unter Quarantäne. Sie hatten in den verschiedenen Lerngruppen näheren Kontakt zum Infizierten, etwa weil sie in direkter Nähe des Schülers saßen.

Es ist inzwischen der dritte Infektionsfall an der Schermbecker Schule. Schulleiter Norbert Hohmann lobt das Engagement der Kreisverwaltung: „Die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt läuft hervorragend.“ Alle Eltern der von der Quarantäne betroffenen Kinder seien schnell informiert worden. Familien, deren Kinder weiter am Unterricht teilnehmen dürfen, brauchen sich keine Sorgen zu machen, da das Gesundheitsamt die Kontakte akribisch ermittelt habe, versichert Hohmann.

Auch das Kreisgesundheitsamt betont, an den betroffenen Schulen seien weitere Maßnahmen nicht erforderlich. (rme)

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