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Coronavirus im Kreis Wesel: Chronik vom 11. bis 15. März

Coronavirus: So kann ich im Homeoffice gut arbeiten

Von zu Hause aus arbeiten: Manche lieben es, andere müssen es. Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, wie sie im Homeoffice mindestens genauso produktiv sind wie im Büro.

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Kreis Wesel.  Das Coronavirus ist im Kreis Wesel allgegenwärtig, die Fallzahlen steigen. In diesem Artikel haben wir unsere Berichterstattung archiviert.

  • Das Coronavirus hat den Kreis Wesel erreicht - seit Freitag, 29. Februar, gibt es den ersten Fall. In den vergangenen Tagen hat der Kreis über weitere infizierte Personen informiert. Wir halten Sie in unserem Nachrichtenüberblick auf dem Laufenden.
  • In unserem täglichen E-Mail-Newsletter zum Coronavirus liefern wir jeden Nachmittag eine Übersicht über Nachrichten aus der Region. Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung.
  • Über die Entwicklung berichten wir auch in unserem kostenlosen Newsletter für Dinslaken, Moers, Rheinberg und Wesel.
  • Wie sich das Coronavirus in Deutschland ausbreitet, zeigt unsere interaktive Karte.

Täglich gibt es neue Informationen zur Ausbreitung des Coronavirus’ - auch im Kreis Wesel. Gibt es neue Fälle? Wie reagieren Behörden? Was bedeutet das für das öffentliche Leben? In diesem Artikel haben wir die Bericherstattung zum Coronavirus in Wesel, Dinslaken, Moers, Rheinberg und dem Umland archiviert.

Coronavirus im Kreis Wesel: Die Entwicklung am 15 März 2020

19.53 Uhr: Krisensituationen bringen immer wieder die besonders guten und schlechten Eigenschaften von Menschen zu Tage. Während sich viele besonnene Menschen über Hamsterkäufe auf Kosten von anderen Menschen aufregen, gibt es auch Mitbürger, die sich Gedanken über die schwächeren Mitglieder in der Gesellschaft machen. Seit dem Ausbruch des Coronavirus, ist die Hilfsbereitschaft bei vielen Menschen im Kreis Wesel enorm.

19.27 Uhr: Einen neuen Stand, wie viele Menschen im Kreis Wesel am Coronavirus erkrankt sind, wird die Kreisverwaltung am Montag veröffentlichen. Derweil hat das Otto-Hahn-Gymnasium Dinslaken einen bestätigten Coronafall. Ein Schüler wurde positiv getestet. Deswegen gibt es keine Notbetreuung.

17.45 Uhr: Ein neuer Erlass der Stadtverwaltung Hamminkeln untersagt Veranstaltungen jeglicher Art. Auch die Dienststellen in Hamminkeln bleiben geschlossen.

15.30 Uhr: Die Coronavirus-Epidemie führt zu leeren Regalen. In Moers und Neukirchen-Vluyn erleben die Supermärkte einen Ansturm wie vor Weihnachten.

14.30 Uhr: Das Marien-Hospital in Wesel hat sich am Sonntag zur bestätigten Erkrankung eines Mitarbeiters geäußert. Dieser befinde sich in häuslicher Quarantäne.

9.30 Uhr: Der Krisenstab des Kreises Wesel schließt sich der Aufforderung von Bundesgesundheitsminister Spahn in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie an und fordert Reiserückkehrende aus Italien, Österreich und der Schweiz auf, sich 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben und unnötige Kontakte zu vermeiden.

9.20 Uhr: Die Coronakrise hat inzwischen auch Folgen für das religiöse Leben in Nordrhein-Westfalen. So stellt das Bistum Münster die Gottesdienste auf unbestimmte Zeit ein. „Soweit dies möglich ist, gilt dies ab sofort, also noch für dieses Wochenende“, sagte ein Sprecher des Bistums am Samstag.

Coronavirus im Kreis Wesel: Die Entwicklung am 14. März 2020

20 Uhr: Es gibt einen bestätigten Coronavirus-Fall beim medizinischen Personal des Marien-Hospitals Wesel. Das meldet der Kreis Wesel am Samstagabend. Mehr Details sollen am Sonntagmorgen bekanntgegeben werden. Maßnahmen zur Sicherheit der Patienten werden nun umgesetzt.

17.31 Uhr: In Wesel können Eltern bis einschließlich Dienstag aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Ab Mittwoch gibt es eine Betreuung für Kinder (Klassen 1 bis 6), deren Eltern zu den „systemrelevanten Berufsgruppen“ gehören - zum Beispiel Pflege, Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Feuerwehr, Rettungsdienst und einige mehr. Mehr Infos dazu gibt es hier.

9.45 Uhr: Nun steht fest: Auch die Schulen in NRW werden in der kommenden Woche schließen, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus’ möglichst einzudämmen. Auch wenn der Schulbetrieb ruht, sollen Unterrichtsinhalte aber weiter vermittelt und geprüft werden. Das stellen die Schulen in der Region mit verschiedenen Plänen sicher.

9.30 Uhr: In Zeiten des Coronavirus ist es wichtig, zusammenzuhalten: Im Kreis Wesel gibt es immer mehr Bürger und Vereine die anderen Menschen helfen wollen. Sie wollen Einkäufe erledigen und Vorräte für diejenigen anlegen, die in diesen Zeiten auf sich allein gestellt sind.

Coronavirus im Kreis Wesel: Die Entwicklung am 13. März 2020

20 Uhr: Das Coronavirus beherrscht das Leben: Hamminkeln untersagt alle größeren Veranstaltungen, Wesel wird folgen. Für Kita-Kinder und Schüler gibt es eine Notbetreuung.

19.50 Uhr: Die Maßnahmen gegen das Coronavirus schränken das Leben in den Städten im Kreis massiv ein, wie etwa in Wesel und Hamminkeln. Im gesamten Kreis bereiten sich die Schulen auf die Schließungen vor, am Adolfinum in Moers wird es zum Beispiel eine Art „Home Office“ für die Oberstufen geben.

19.30 Uhr: Zusammenhalten! In Zeiten des Coronavirus wollen sie sich im Hünxer Ortsteil Bruckhausen zusammenschließen und Menschen helfen, die wegen des Coronavirus Unterstützung benötigen - etwa bei Besorgungen.

17.45 Uhr: Der Kreis Wesel hat in einer Pressemitteilung am Nachmittag mitgeteilt, dass alle Fachausschüsse und der Kreistag abgesagt werden. Das betrifft folgende Sitzungen: Ausschuss für Kreisentwicklung und strukturellen Wandel (16. März), Schul-, Kultur- und Sportausschusses (17. März), Ausschuss für Personal- und Verwaltungsangelegenheiten (18. März) und der Kreistag am 26. März.

17 Uhr: Auch die Industrie- und Handelskammern (IHKs) haben reagiert: Wie es in einer Mitteilung am Freitag heißt, wurden sämtliche Prüfungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) abgesagt. Betroffen seien alle Prüfungen ab Montag, 16. März. „Die IHK-Organisation begründet die Absage mit dem gemeinsamen Aufruf der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen“, heißt es in der Mitteilung. Die Absage gelte vorerst bis zum 24. April. Wann die Prüfungen nachgeholt werden können, ist derzeit noch offen. „Die Industrie- und Handelskammern stehen dazu mit den zuständigen Behörden im engen Austausch.“ Die neuen Termine sollen bekannt gegeben werden, sobald sich die Risikoeinschätzung rund um das Coronavirus wieder verbessert hat. Hier gibt es weitere Infos.

14.55 Uhr: Auch in Dinslaken führt das Coronavirus zu weiteren Vorsorgemaßnahmen und Veranstaltungsänderungen. „Wir wollen dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Zugleich müssen wir uns darauf einstellen, dass auch nach den Osterferien noch Maßnahmen nötig sein werden“, erläutert Dinslakens Bürgermeister Michael Heidinger. Er appelliert zugleich mit Blick auf stattfindende Veranstaltungen, dass alle Interessierten vor einer Teilnahme verantwortungsvoll ihre eigene Situation und ein mögliches individuelles Risiko einschätzen.

Der Veranstaltungskalender in Dinslaken sei zunächst bis 19. April betroffen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Unter anderem der Fahrradfrühling mit verkaufsoffenem Sonntag am ersten Aprilwochenende sowie der Feierabendmarkt auf dem Altmarkt am ersten und dritten Freitag im April können nicht stattfinden. „Für städtische Kultur-Veranstaltungen, die verschoben werden, behalten die Eintrittskarten ihre Gültigkeit.“ Das Team der Stadtverwaltung weist darauf hin, dass auch diverse weitere nicht-städtische Veranstaltungen betroffen sein können. Hier sollte die jeweilige Situation direkt beim Veranstalter erfragt werden.

Hier geht es zur Übersicht der bisher abgesagten Veranstaltungen in Dinslaken und Umgebung.

14.35 Uhr:Ab dem Samstag (14. März) wird der Fahrkartenverkauf beim Fahrpersonal in den Bussen der NIAG bis auf weiteres ausgesetzt. Die Fahrgäste werden gebeten, die Busse ausschließlich über die hinteren Türen zu betreten. Die vordere Tür beim Fahrpersonal bleibt geschlossen, der vordere Fahrerbereich wird gemäß einer Richtlinie des Bundesverbands Deutscher Verkehrsunternehmen zur Pandemieplanung abgetrennt, teilt das Unternehmen mit.

Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer Virenübertragung beim Ticketkauf und einem damit verbundenen Geldwechsel sowohl für alle Fahrgäste als auch für die Fahrerinnen und Fahrer verringert werden. Die Maßnahme gilt im kompletten Verkehrsgebiet, also vor allem in den Kreisen Kleve und Wesel und im Westen Duisburgs sowie den angrenzenden Kreisgebieten. Sie erfolgt in Abstimmung mit den Aufgabenträgern.

13.40 Uhr: Der Kreis Wesel hat in einer Pressemitteilung über den aktuellen Stand der Infektionsfälle mit dem Coronavirus informiert: Die Zahl der infizierten Personen ist auf 26 gestiegen.

12.30 Uhr: Die Stadt Moers zieht drastische Konsequenzen: Kindertagesstätten und Offene Einrichtungen für Kinder schließen. Krimifestival wird abgebrochen, Grafschafter Museum und Schlosstheater dicht.

12.01 Uhr: Das Otto-Hahn-Gymnasium in Dinslaken hat überraschend nach der vierten Stunde geschlossen. Eltern sind mit dem Coronavirus infiziert und ein Drittel der Lehrerschaft fehlt. Die Hintergründe lesen Sie hier:

Coronavirus im Kreis Wesel: Die Entwicklung am 12. März 2020

18.20 Uhr: In Hamminkeln wird nach drei neuen Corona-Fällen am Donnerstag vieles abgesagt. Am Freitag will Bürgermeister Bernd Romanski neue Maßnahmen vorstellen. Entwarnung am AVG in Wesel.

16.15 Uhr: Die Saison für die Zweitliga-Volleyballerinnen von BW Dingden ist beendet. „Der Spielbetrieb der 2. Bundesliga der Frauen und Männer wird mit sofortiger Wirkung eingestellt“, teilten die Verantwortlichen der Volleyball-Bundesligen am Donnerstagnachmittag mit.

15.25 Uhr: Der Kreis Wesel hat in einer Pressemitteilung über den aktuellen Stand der Infektionsfälle mit dem Coronavirus informiert: Die Zahl der infizierten Personen ist von zehn auf 15 Fälle gestiegen.

14.45 Uhr: Das Konrad-Duden-Gymnasium in Wesel sagt Info-Veranstaltungen ab und bietet Videokonferenzen. Sie könnten auch Modell im Falle einer Schulschließung sein.

14.30 Uhr: Das Coronavirus hat in Hünxe auch die Gesamtschule erreicht: Der mit dem Coronavirus infizierte Mann hatte Kontakt zu Eltern und Schülern der Schule. Sie sind in Quarantäne.

12 Uhr: Zum Corona-Verdachtsfall am Andreas-Vesalius-Gymnasium in Wesel liegt das Testergebnis vor: Es ist negativ, die Infektion bei der Lehrperson hat sich demnach nicht bestätigt. Das teilte der Kreis Wesel in einer Pressemitteilung am Donnerstag mit. Bei der Lehrperson bestand seit vergangenem Sonntag der Verdacht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Die Schule war seit Montag vorsorglich geschlossen worden. Die Schulleitung und die Stadt seien informiert. „Um allen Schüler/innen des AVG eine gemeinsame Wiederaufnahme des Unterrichts zu ermöglichen, startet der Lehrbetrieb am Montag, 16. März 2020“, heißt es.

11.50 Uhr: Das evangelische Krankenhaus in Dinslaken schränkt wegen der Corona-Gefahr die Besuchszeiten ein. Wer sich krank fühlt, sollte generell von Besuchen absehen.

9.25 Uhr: Der Kreis Wesel hat in einer Pressemitteilung über den aktuellen Stand der Infektionsfälle mit dem Coronavirus informiert: Die Zahl der infizierten Personen bleibt unverändert bei zehn Fällen.

9.10 Uhr: Die Ausweitung des Coronavirus’ hat immer größere Auswirkungen auf das öffentliche Leben im Kreis Wesel. Zahlreiche Veranstaltungen müssen verschoben werden oder fallen vollständig aus. Über die Absagen halten wir Sie in unseren Übersichten für Dinslaken, Moers und Wesel auf dem Laufenden.

8.40 Uhr: Leere Ränge, keine Fan-Gesänge: Das erste Geisterspiel in der Bundesliga-Geschichte fand am Mittwochabend im Stadion von Mönchengladbach statt. Viele Fans kamen dennoch. Sie standen vor dem Eingang der Nordkurve – und feierten die Spieler nach dem Sieg im Rheinderby gegen den 1. FC Köln. Die allermeisten Anhänger der Borussia verfolgten das Spiel aber zuhause – oder in den Kneipen am Niederrhein. Unser Reporter war in der Gaststätte „Schnierstrax“ in Dinslaken. Er schaute das Spiel mit eingefleischten Fans der Fohlen, die normalerweise im Stadion gewesen wäre.

Coronavirus im Kreis Wesel: Die Entwicklung am 11. März 2020

20.20 Uhr: Neukirchen-Vluyn sagt wegen der Coronavirus-Gefahr alle größeren Veranstaltungen ab. Auch auf die Sportvereine will die Stadt jetzt zugehen.

18.30 Uhr: Ein Patient wird seit Dienstag mit schweren Symptomen behandelt. Das Evangelische Krankenhaus hat Beschränkungen für Besucher erlassen.

18 Uhr: Der 43. Enni-Schlossparklauf wird am Mittwoch von der Stadt abgesagt. Veranstalter Moerser TV und Sponsor und Namensgeber Enni wissen nichts.

15.35 Uhr: Das Dinamare in Dinslaken schließt auf unbestimmte Zeit. Wegen des ersten Coronafalls in Dinslaken greift der Pandemieplan der Stadtwerke.

15.25 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen ist inzwischen auf zehn Fälle im Kreis Wesel gestiegen, das teilte der Kreis mit. Einen ersten Fall gibt es demnach auch in der Gemeinde Hünxe, ein vierter Fall wurde in Moers bestätigt.

14 Uhr: Der Kreis Wesel meldet am Mittwochmittag acht bestätigte Fälle. Die erkrankten Personen kommen aus Kamp-Lintfort (1), Moers (3), Neukirchen-Vluyn (1), Dinslaken (1), Hamminkeln (1) und Wesel (1). Zwei Mal täglich will der Kreis nun in dieser Form eine Übersicht über bestätigte Fälle im Kreisgebiet geben.

11. März, 12.50 Uhr Uhr: Erstmals hat sich nun auch ein Beamter der Kreispolizei Wesel mit dem Coronavirus infiziert. Die Infektion wurde der Behörde am Dienstag bestätigt. Wie Polizeisprecher Daniel Freitag auf NRZ-Anfrage mitteilt, hatte der erkrankte Kollege keinen dienstlichen Kontakt zu Bürgern.

Er habe in einem Büro gearbeitet. Die Erkrankung habe auch keinerlei Auswirkungen auf die Einsatzfähigkeit der Kreispolizei Wesel, die voll gewährleistet ist, versichert der Sprecher.

Die Behörde hat sich nach eigenen Angaben in den vergangenen zwei Wochen intern auf einen solchen Fall vorbereitet. In welcher Kommune des Kreises Wesel der erkrankte Beamte tätig ist, welche Funktion er ausübt und wo er sich infiziert hat, wollte die Kreispolizei mit Verweis auf den Datenschutz nicht sagen.

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