Wirtschaft

Das neue Gewerbegebiet in Wesel wächst

Im Gewerbegebiet Büderich siedeln sich die ersten Unternehmen an.

Im Gewerbegebiet Büderich siedeln sich die ersten Unternehmen an.

Foto: Markus Weissenfels

Wesel.   In Büderich haben die ersten Betriebe einen neuen Standort gefunden. Für einige Grundstücke sind die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen.

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Im neuen Gewerbegebiet am Büdericher Ortseingang tut sich etwas: Die erste Halle steht schon und noch in diesem Monat will die Büdericher Firma MTW Endoskopie Manufaktur mit dem Bau ihres neuen Lager-und Logistikzentrums beginnen. Auch einige weitere Flächen des Geländes mit einer Gesamtfläche von rund 4,8 Hektar sind bereits vergeben, wie Wirtschaftsförderer Johannes Opgen-Rhein auf NRZ-Nachfrage bestätigt. Er ist mit der Vermarktung des Areals bisher zufrieden.

Das Gewebegebiet ist in erster Linie als Fläche für örtliche Unternehmen gedacht, denn auf der linken Rheinseite fehlen Gewerbeflächen. Zwei Hektar der Gesamtfläche stehen den ansiedlungswilligen Betrieben zur Verfügung, der Rest sind Grünflächen als Ausgleich und Straßen. Das weltweit agierende Medizintechnik-Unternehmen MTW hat mit 8000 Quadratmetern Fläche, verteilt auf zwei Grundstücke, einen großen Anteil des Geländes erworben, um ein Lager- und Logistikzentrum zu bauen, von dem aus die High-Tech-Produkte aus dem Polderdorf in viele Länder verschickt werden. Das Unternehmen ist seit über 40 Jahren in Büderich ansässig und produziert speziell angefertigte endoskopische Instrumente für die medizinische Anwendung, die Abnehmer in Kliniken und Praxen in mehreren Kontinenten finden.

Umzug auf die andere Rheinseite

Da der Betrieb in den letzten Jahren stetig gewachsen ist, soll neben den beiden Standorten an der Goldsbergstraße und der Sebastianusstraße ein weiteres Gebäude mit rund 4000 Quadratmetern Fläche entstehen. Für das Unternehmen ist es ein Glücksfall, dass die Erweiterung vor Ort möglich ist.

Ein weiterer Betrieb, die Firma „Cutting 4U“, hat die neue Produktionshalle schon fast fertiggestellt und plant Ende nächsten Monats den Umzug von der Werner-von-Siemens-Straße auf die andere Rheinseite. Tassilo Pittschi, der in Büderich auch die Shell-Tankstelle führt, und Jens Ertelt betreiben das Unternehmen für das Schneiden von Metallen und anderen Materialien mit Hilfe von Laser- und Wasserstrahltechnik schon seit einigen Jahren. Nun soll der Firmensitz auf das 1300 Quadratmeter große Areal verlegt werden.

Verkaufsverhandlungen für weiteres Areal

Ein weiteres, 600 Quadratmeter großes Grundstück hat der ebenfalls in Büderich beheimatete Garten- und Hausmeisterservicebetrieb von Dirk Meiring bereits bezogen und dort eine Lagerfläche eingerichtet, da der Standort Holunderweg nicht mehr ausreichend Platz bietet. Im Sommer soll dort noch eine Lagerhalle für den Betrieb gebaut werden, der sich mit der Pflege von Grundstücken für Firmen und Privatpersonen beschäftigt.

Für ein 2000 Quadratmeter großes Areal gibt es laut Wirtschaftsförderung schon Interessenten und auch für ein weitere, 800 Quadratmeter messende Fläche laufen Gespräche. Noch nicht unter Dach und Fach sind die Verhandlungen für zwei Grundstücke mit rund 3000 Quadratmetern Fläche. Diese möchte die Stadt kaufen, um sie ebenfalls als Gewerbeflächen erschließen zu können.

>> STILLSTAND IN GINDERICH

Seit Jahren ist auch ein Gewerbegebiet in Ginderich neben dem Grundstück der Firma Imgrund geplant. Doch dort kommt die Stadt nach wie vor nicht weiter. Es gibt keine Bewegung, wie Wirtschaftsförderer Johannes Opgen-Rhein auf Nachfrage mitteilt. Die Stadt konnte sich dort nicht mit den derzeitigen Grundstückseigentümern über den Verkauf einigen.

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