Freibaderöffnung

Das Rheinbad in Wesel ist für den Saisonstart gerüstet

Martin Christoph, Geschäftsführer der städtischen Bäder GmbH, bereitet das Rheinbad mit seinem Team vor. Wenn das Wetter mitspielt, geht es am 13. Mai los.

Martin Christoph, Geschäftsführer der städtischen Bäder GmbH, bereitet das Rheinbad mit seinem Team vor. Wenn das Wetter mitspielt, geht es am 13. Mai los.

Foto: Dennis Freikamp

Wesel.   Seit einigen Wochen sind die Mitarbeiter schon mit den Reinigungs- und Vorbereitungsarbeiten beschäftigt. Am 13. Mai soll es losgehen.

„Es sieht gut aus, wir sind gut im Zeitplan“, sagt Christoph Martin zufrieden. Der Geschäftsführer der städtischen Bäder in Wesel steht am Beckenrand im Rheinbad an der Rheinpromenade. Das Becken ist bereits gefüllt, tief unten surrt ein Bodenbeckenreiniger vor sich hin.

Seit dem 5. März wird das Freibad für die in der kommenden Woche beginnende Freibadsaison auf Vordermann gebracht. Täglich sind drei bis vier Kräfte vom eigenen Personal vor Ort, unterstützt durch unterschiedliche Fremdenfirmen.

Labor untersucht die Wasserqualität im Rheinbad

„Wir haben eine ganze Menge an Reinigungsarbeiten“, erklärt auch Badtechniker David Steffan. Die Schwimmbecken bleiben über die Wintermonate mit Wasser gefüllt. Erst mit Beginn der Vorbereitungen werden sie abgepumpt. „Wegen dem Hochwasser im Rhein“, erklärt Steffan die Vorgehensweise. Das Wasser könnte das Becken, wenn es leer ist, runterdrücken und beschädigen. Das leere Becken wird anschließen vom Laub befreit, das sich in den Wintermonaten in Massen angesammelt hat.

„Danach kommen Hochdruckreiniger zum Einsatz“, ergänzt Steffan. Ebenso werden die einzelnen Kanäle intensiv gesäubert, ehe das Wasser wieder eingelassen wird. „Unsere Beckenfüllung läuft eher unkonventionell ab“, erklärt Steffan. Während viele andere Badebetriebe große Feuerwehrschläuche für die Befüllung verwenden, nutzt das Rheinbad mehrere herkömmliche Wasserschläuche. Bis alle vier Becken, inklusive dem Pool für Kleinkinder, gefüllt sind, vergehen rund 14 Tage. In den kommenden Tagen wird ein Labor das Rheinbad aufsuchen, um die Wasserqualität zu überprüfen. Nur wenn die Ergebnisse stimmen, darf das Bad für den Badebetrieb geöffnet werden.

Filter des Freibades werden desinfiziert

Doch damit ist die Arbeit noch nicht getan: Als nächster großer Part steht die Reinigung der Außenanlage an. Hecken und Grünflächen werden hergerichtet, der Sprungturm, die Umkleidekabinen und die Toilettenanlagen gereinigt. Schritt für Schritt werden auch die technischen Anlagen hochgefahren.

„Unsere Filter müssen vor der Inbetriebnahme desinfiziert werden“, so Steffan. Damit diese richtig wirkt, lassen sie das Desinfektionsmittel einen Tag lang einwirken, ehe sie durchgespült werden. „Erst dann kann die technische Anlage hier in Betrieb genommen werden.“

„Regenschauer“ für die Badegäste

In diesem Jahr erwartet die Besucher einige Neuerungen: Ein paar neue Sonnenschirme und Liegen wurden angeschafft. Und: „Den Kipp-Eimer gibt’s nicht mehr“, sagt Steffan und deutet auf das entsprechende Becken. Ursprünglich war hier ein Eimer befestigt, der solange mit Wasser volllief, bis er sich selber ergoss. „Die Gäste haben da zu oft draufgeschlagen, da sind die Nähte teilweise gerissen“, führt er fort. Stattdessen wird nun eine Apparatur installiert, die einen Regenschauer simuliert.

„Wir hoffen auch in diesem Jahr auf viele Besucher“, sagt Martin Christoph. Im vergangenen Jahr war der Andrang besonders hoch: „Die lange Hitze und die Sanierung des Heubergbades haben viele Gäste ins Freibad gelockt.“

Vor der Eröffnung gibt’s am 13. Mai einen Trödelmarkt

Voraussichtlich öffnet das Freibad erstmals am Montag, 13. Mai. „Aber das kommt auch aufs Wetter an“, betont Rheinbad-Geschäftsführer Martin Christoph.

Bereits am kommenden, Sonntag, 12. Mai, findet auf dem Gelände des Rheinbades in der Zeit von 10 bis 15 Uhr ein Kindertrödelmarkt statt.

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