Spezialitäten

Das Schäfersche Kürbisparadies lockt wieder nach Hamminkeln

Der Hof Schäfer richtete wieder das Kürbisfest aus.

Der Hof Schäfer richtete wieder das Kürbisfest aus.

Foto: Melanie Koppel / Funke Foto Services GmbH

Hamminkeln.  Wenn die Schäfers zum Kürbisfest nach Nordbrock laden, lassen sich die Gäste nicht lange bitten. Auch an diesem Wochenende herrschte Andrang

Kürbisse soweit das Auge reichte. Der Hof Schäfer in Dingden stand dieses Wochenende ganz im Zeichen des farbigen Gemüses, denn das Kürbisfest stand an und lockte wieder tausende Besucher auf das Gelände rund um den Hof. Trotz der Blechlawine, die sich Richtung Gelände bewegte, musste niemand Staus befürchten, denn im Einbahnstraßensystem wurde der Verkehr von freundlichen Helfern geleitet. Das bedeutete zwar bei der Ausfahrt einen kleinen Ausflug durch Nordbrock, aber das war angenehmer als im Stau zu stehen.

Die große Kürbispyramide auf der Wiese leuchtete in der Sonne und war schon von weitem zu sehen. Viel Mühe hat sich die Familie Schäfer gemacht und viel Einfallsreichtum an den Tag gelegt, um die Frucht in den Mittelpunkt des Festes zu stellen. Auf Geländern war die orange Frucht aufgereiht, eine große Regalwand zeigte über 100 unterschiedlichen Sorten und Arten der Frucht, aber „Nur gucken- nicht anfassen“ lautete der Hinweis an die Besucher. Eine wahnsinnige Kreativität zeigte auch die Märchenlandschaft aus Kürbissen in denen Szenen aus dem Froschkönig, Schneewittchen oder Rapunzel aus Kürbissen dargestellt wurden. Und auch Halloween ließ schon grüßen.

Händler bieten an fast 100 Ständen ihre Waren feil

„Meine Güte, ist das schön“, so Mimi Krautwald aus Rees, die seit einigen Jahren mit ihrer Familie den Markt besucht. „Er ist so vielfältig und auch die Kinder haben reichlich zu erleben hier“, sagte sie. Vielfältig war der Mark in der Tat. Fast 100 Stände boten auf dem Gelände Waren von der Marmelade, über Schmuck zu Werkzeugen, Wellnessartikel bis hin zu Bekleidung.

Die lukullischen Genüsse die zwischendrin an vielen Ständen zu erleben waren, natürlich nicht zu vergessen. Dazu die riesige Strohrutsche, Kürbistunnel, das Hüpfkissen, Treckerfahren, Leckereien aus dem Hofladen zum Kosten, Handwerk und vieles mehr. Haben Sie schon mal Kürbisketchup probiert? „Sehr lecker“, befand Lissi Tellkamp aus Drevenack, wobei der Erdbeer-Ketchup ihr nicht so mundete, wie ein Blick in ihr Gesicht zeigte.

Kleinere Kuchenstücke für weniger Geld

Und zwischendurch immer wieder Kürbisse: Zum Schnitzen, zum Kaufen und zum Essen. Zum Beispiel als Kürbiskuchen, Kürbissuppe oder als Kürbisschnitzel in Bierteig gewendet und frittiert. Dazu ein Kräuterajoli. Unglaublich lecker. Klasse war auch das Angebot der unterschiedlichsten Kuchen und Torten im Café. Die Stücke waren kleiner als üblich und kosteten dementsprechend weniger, was den Leckermäulchen ermöglichte, mehrere unterschiedliche Köstlichkeiten zu probieren. Das ist doch mal eine nachahmenswerte Idee.

Es ist Herbst, das wurde angesichts der Gemüsestände des kleinen Bauernmarktes deutlich. Der Verlockung sich mit den prächtigen und erntefrischen Früchten der Region einzudecken, konnten viele Besucher des Marktes nicht widerstehen. Aber auch die Gemeinschaft „Feines vom Land“ in der viele Direktvermarkter zusammengeschlossen sind, war präsent. Entweder mit einem eigenen Stand oder im großen Hofladen, im dem die ganze Vielfalt der regionalen Produkte zu kaufen sind. Eine Vielfalt die viele Besucher staunen ließ, wie Kommentare zeigten.

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