Sanierung

Die Baustraße in Wesel wird zur Baustelle

Als Vorbereitung für den Umbau werden die Bäume gefällt.

Foto: Markus Weissenfels

Als Vorbereitung für den Umbau werden die Bäume gefällt. Foto: Markus Weissenfels

Wesel.   Die Bäume an der Straße werden gefällt, weil in einigen Wochen Umbauarbeiten beginnen. Die Arbeiten werden voraussichtlich zwölf Monate dauern.

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Auf der Baustraße sind derzeit die Sägen im Einsatz: Die Mitarbeiter der Kommunalbetriebes ASG (Abfall, Straßen, Grünflächen) sind damit beschäftigt, die Bäume am Straßenrand zu fällen. Neun Bäume müssen einer geplanten Umgestaltung des Bereiches weichen, nach der Fertigstellung werden aber neue Sauerstoffspender gepflanzt. Laut Planungen werden es anschließend sogar deutlich mehr sein als vorher – zum Teil auf einem Grünstreifen auf der Straßenmitte. Die Fällarbeiten sind die Vorbereitung für die Baumaßnahme, die voraussichtlich Ende März oder Anfang April beginnen wird.

Derzeit laufen gerade die Ausschreibungen, teilt der städtische Verkehrsplaner mit Michael Blaess mit. Die Neugestaltung der Straße ist bereits 2016 gemeinsam mit den Planungen für die Neustraße in einem Arbeitskreis „Stadtumbau West“ vorbereitet und anschließend von der Politik beschlossen worden, auch Bürgeranregungen wurden dabei teilweise einbezogen. Ziel der Maßnahme ist die Verkehrsberuhigung des Bereiches und die städtebauliche Aufwertung, erläutert Michael Blaess.

Beeinträchtigungen gering halten

Während der Bauphase, für die zwölf Monate eingeplant sind, soll die Straße nach Möglichkeit befahrbar bleiben, insbesondere auch mit Rücksicht auf Gewerbetreibende. „Wir werden die Arbeiten so gestalten, dass die Beeinträchtigungen so gering wie möglich bleiben“, sagt Blaess. Bei der Sanierung der Brandstraße habe das gut geklappt.

Die Baustraße wird ihr Gesicht verändern: Die Fahrbahn wird durch einen Grünzug geteilt, der wiederum durch gepflasterte Flächen unterbrochen wird. Sie sollen im Notfall Platz für Rettungsfahrzeuge bieten. Auch die bis zu 2,50 Meter breiten Gehwege werden mit einer Pflasterung versehen. Die optisch verkleinerte, asphaltierte Fahrbahn soll Autofahrer zum langsamen Fahren animieren, künftig wird Tempo 30 gelten. Die Zahl der Stellplätze wird durch die Neugestaltung steigen: Von jetzt 68 auf 79 bis 85, darin enthalten sind Kurzzeitparkplätze in der Nähe von den Gewerbebetrieben.

Bevor aber die Straßendecke an der Reihe ist, müssen neue Kanäle verlegt werden. Dafür rechnet die Stadt mit Baukosten in Höhe von rund 350 000 Euro. Der Straßenbau selbst inklusive Beleuchtung und Bepflanzung wird mit 800 000 Euro veranschlagt. Die Hälfte davon wird über die Anlieger finanziert, für die andere Hälfte erhält die Stadt eine 70-prozentige Förderung. Wenn die Arbeiten nach Plan durchgeführt werden können, wird die Baustraße im Frühjahr 2019 fertig sein – dann beginnt die Sanierung der Neustraße.

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