Droht Hochwasser auch linksrheinisch?

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Wesel. Das Thema Hochwasser treibt weiter die Gemüter um – und nicht nur in Ringenberg. Auch auf der anderen Rheinseite macht man sich Sorgen darüber, was bei Starkregenfällen werden soll: Die FDP hat dazu jetzt eine Anfrage an Bürgermeisterin Ulrike Westkamp gerichtet. Denn die Kombination Bergsenkung und Starkregen bereitet den Büderichern und Ginderichern Sorgen.

Wasserauffangbecken?

Die Betroffenen wollen wissen, wie die Bergbausenkungen im linksrheinischen Stadtgebiet Wesels beurteilt werden. Außerdem fragen sie nach möglichen Auswirkungen durch Starkregen. „Haben die Bürger Unrecht, wenn sie befürchten, dass der ‘Senkungstrichter’ zum Wasserauffangbecken wird und die Häuser plötzlich unter Wasser stehen können?“, fragt Bernd Reuther (FDP). Und sollte es eine solche Gefahr geben, welche Sicherungsszenarien gibt es - und wie sollen sie umgesetzt und finanziert werden? Auch fragen die Liberalen, inwiefern der Verursacher, der Salzbergbau, an möglichen Lösungen beteiligt ist? Ist die Verwaltung mit Esco/Cavity in Kontakt - und wenn, mit welchem Ergebnis?

Bürger hatten der Verwaltung unter anderem Regenwassersammelbecken als Möglichkeit vorgeschlagen. Auch hierzu bittet die FDP um Stellungnahme. Inzwischen gibt es einen umfangreichen Schriftverkehr zwischen Büderichern und Ginderichern und der Stadtverwaltung. „Die mir vorliegenden Antworten Ihrerseits und von Kämmerer Fritz haben nicht überzeugt“, schreibt Reuther an Westkamp. Es sei nicht nachvollziehbar, dass es keinen Handlungsbedarf geben soll. Durch einen bei mittlerweile 2,60 Meter angekommenen Senkungstrichter fühlen sich etliche Bewohner bedroht, beispielsweise im Bereich Parkstraße, Winkeling und B 58 alt. Sollten hier die Kanäle versagen, stehen ihre Häuser unter Wasser, so ihre Befürchtung.

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