Umwelt

E-Mobilität bleibt weiter ein Thema in Hamminkeln

Die Stadt hätte gerne mehr Ladesäulen auf Firmenparkplätzen wie hier bei der Bäckerei Bors in Hamminkeln.

Die Stadt hätte gerne mehr Ladesäulen auf Firmenparkplätzen wie hier bei der Bäckerei Bors in Hamminkeln.

Foto: Markus Joosten

Hamminkeln.   Hamminkeln macht sich weiter stark für den Klimaschutz, auch über die Gemeindegrenze hinaus. In Zukunft wird es weitere Projekte geben.

Seit Herbst 2017 ist Mandy Panoscha als Klimamanagerin für die Stadt Hamminkeln aktiv. Im Bereich Klimaschutz ist die Gemeinde gut aufgestellt und möchte mit geeigneten Maßnahmen Angebote für die Bürger schaffen und auch in der Verwaltung Akzente setzen.

Immer wieder findet der KlimaTisch im Rathaus statt. Hier geht es darum, aktuelle Projekte vorzustellen und neue Impulse für den Klimaschutz aufzunehmen. „Bei der Veranstaltung ist jeder willkommen, der Interesse an diesem Thema hat“, erklärt die Klimamanagerin. „Der KlimaTisch findet schon seit einigen Jahren statt. Der nächste Termin ist am 19. April.“

Wisniewski berichtete über Photovoltaik im Freibad

Bei der letzten Veranstaltung stand zunächst ein Rückblick auf die Projekte in 2017 auf der Agenda, bevor Helmut Wisniewski über die Photovoltaikanlage im Dingdener Freibad berichtete. „Unser Ziel ist es, bei jedem KlimaTisch auch einen interessanten Impulsvortrag anzubieten“, so Panoscha.

Der Blick auf die kommenden Monate zeigt, dass die Stadtverwaltung es mit dem Klimaschutz ernst nimmt, insbesondere im Bereich E-Mobilität. „Wir möchten die Ladeinfrastruktur im gesamten Stadtgebiet weiter verbessern“, berichtet Jan-Christian Sweers von der Stadt Hamminkeln. „Wir merken, dass dieses Angebot immer mehr von den Bürgern wahrgenommen wird“.

Das benötigte Geld für den Infrastrukturausbau soll laut der Stadt durch eine Mischung von ansässigen Unternehmen, Innogy und einem Förderprogramm zusammenkommen.

Basisberatung gibt es im Rathaus

Auch das E-Carsharing, das die Stadt im Angebot hat, soll den Bürgern nähergebracht werden. „Wir wollen Ängste und Hürden in diesem Bereich abbauen. Deshalb erhält jeder Bürger, der ins Rathaus kommt auch eine Basisberatung“, erklärt Thomas Michaelis, von der Stadtverwaltung. Ein Konzept, das sich bewährt hat und mittlerweile überregional in anderen Kommunen auf offene Ohren gestoßen ist. „Andere Gemeinden, beispielsweise Iserlohn oder Sankt Peter-Ording, haben sich schon nach unseren Erfahrungen beim E-Carsharing erkundigt“, so Sweers.

Auch das beliebte Stadtradeln steht im Sommer wieder auf der Agenda. „Das Stadtradeln findet dieses Jahr vom 11. Juni bis zum 1. Juli statt“, erzählt Panoscha. Das voraussichtlich bessere Wetter vor den Sommerferien soll mehr Bürger animieren mitzumachen. „Wir werden auch wieder am niederrheinischen Radwandertag teilnehmen. Der ist dieses Jahr am 1. Juli“, ergänzt die Klimamanagerin. Mit auf der Projektliste steht auch die Klimareise, die einer Schulklasse das Thema in einem lokalen Betrieb anhand eines praktischen Beispiels, erklären soll. Weiterhin bietet die Stadtverwaltung auch ein Angebot der Verbraucherzentrale an. Zweimal im Monat können sich Bürger kostenlos von Akke Wilmes über die Themen Energie und Energieeinsparung beraten lassen.

Stadt ist erstmals bei der Earth Hour dabei

Erstmalig möchte Hamminkeln auch an der Earth Hour teilnehmen, einem internationalen Projekt, das die Öffentlichkeit auf den Klimaschutz aufmerksam machen möchte. „Deutschlandweit nehmen schon 323 Städte an der Earth Hour teil. Dabei wird am 24. März von 20.30 bis 21.30 Uhr in einigen Bereichen das Licht ausgeschaltet, um ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen. Wir möchten es an diesem Tag schaffen, auch die Bürger mitzunehmen und zum Mitmachen zu animieren“, erklärt Panoscha.

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