Sturmtief Burglinde

Feuerwehren im Kreis Wesel hatten gut zu tun

Die Freiwillige Feuerwehr Hünxe rückte Mittwoch Nacht zu einem Sturmeinsatz aus. Gegen 05:40 Uhr wurde die Einheit zum Hardtbergweg gerufen, weil ein Baum quer über der Fahrbahn lag.

Die Freiwillige Feuerwehr Hünxe rückte Mittwoch Nacht zu einem Sturmeinsatz aus. Gegen 05:40 Uhr wurde die Einheit zum Hardtbergweg gerufen, weil ein Baum quer über der Fahrbahn lag.

Foto: Privat

Wesel/Hamminkeln/Hünxe.   In Dingden krachte ein Baum auf eine Stromleitung an der Krechtinger Straße. In Wesel flogen Bauzäune auf die Fahrbahn. Verletzt wurde niemand.

Das Tief „Burglind“ mit dem ersten Sturm des Jahres, Regen und sogar Gewitter wirbelte am gestrigen Mittwoch auch im Kreis Wesel ordentlich und bereitete Polizei und Feuerwehr ab den frühen Morgenstunden im Kreis Wesel zusätzliche Arbeit. In der Zeit zwischen 5 bis 12 Uhr gingen mehrere Anrufe mit Hinweisen auf sturmbedingte Gefahrenstellen bei der Polizei ein. Im gesamten Kreisgebiet waren diverse Sturmschäden zu verzeichnen. Insgesamt zählte die Polizei 29 Einsätze, mehrere Bäume fielen auf die Straße und wurden von den Feuerwehren beseitigt.

Die Feuerwehr Hünxe musste um 5.40 Uhr zu einem Sturmschaden zum Hardtbergweg ausrücken. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Baum auf die Fahrbahn gekippt war und diese blockiert hatte. Mit einer Kettensäge beseitigten die Wehrleute den Baum und reinigten die Fahrbahn.

Bach überflutete Straße In den Elsen

Noch während sie damit beschäftigt waren, kam eine weitere Alarmierung für die Einheit Hünxe: Ein Wasserschaden an der Straße In den Elsen. Die freien Kräfte machten sich auf den Weg dorthin und führten eine erste Erkundung durch. Ein Bach war über das Ufer getreten und überflutete die Straße. Da vor Ort jedoch kein Eingreifen der Feuerwehr nötig war, informierten sie das Ordnungsamt sowie den Baubetriebshof der Gemeinde für weitere Maßnahmen.

In Hamminkeln ging um 10.18 Uhr der Alarm bei der Feuerwehr ein. Ein Baum war an der Krechtinger Straße in Dingden in die Stromleitung gekracht. Der Löschzug Dingden war mit 21 Mann vor Ort, um die Stromleitung vom Geäst zu befreien. Dazu holten sie die Drehleiter aus Hamminkeln, um in luftiger Höhe von zehn Metern bei den Sägearbeiten auf der sicheren Seite zu sein. Der Strom musste für die Dauer des Einsatzes abgestellt werden, um die Sicherheit der Feuerwehrleute während der Arbeiten zu gewährleisten. Ansonsten, so Wehrleiter Konrad Decker, gab es keine weiteren Einsätze wegen des Tiefs „Burglind“.

Bauzäune wehten in Wesel auf die Straße

In Wesel wurden außerdem laut Polizei durch den Sturm Bauzäune auf die Fahrbahn geweht. Zudem rückte die Feuerwehr am Nachmittag nach Flüren aus, dort sollte ein Baum auf ein Haus gestützt sein, doch er hatte das Gebäude glücklicherweise verfehlt. Insgesamt zählte die Feuerwehr im Kreis Wesel 30 sturmbedingte Einsätze. Die gute Nachricht: Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.

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