Kreditvereinbarung

Finanzierung für Tom Tailor – höherer Verlust für Bonita

Die Bonita-Mutter Tom Tailor hat sich mit den Banken und dem Mehrheitsaktionär Fosun über eine Finanzierung geeinigt.

Die Bonita-Mutter Tom Tailor hat sich mit den Banken und dem Mehrheitsaktionär Fosun über eine Finanzierung geeinigt.

Foto: Markus Weissenfels / FUNKE Foto Services

Hamburg/Hamminkeln.  Tom Tailor erreicht Kreditvereinbarung bis 2022. Der Verlust für das Hamminkelner Unternehmen Bonita soll nach vorläufigen Zahlen jedoch steigen.

Die angeschlagene Bonita-Mutter Tom Tailor hat sich nach eigenen Angaben eine langfristige Finanzierung durch eine Kreditvereinbarung bis Ende September 2022 gesichert.

Demnach einigte sich die Tom Tailor Group mit den Konsortialbanken und dem Mehrheitsaktionär Fosun über wichtige Eckpunkte, bis Ende Oktober sollen die Verträge stehen. Mit einen Gesamtvolumen von 365 Millionen Euro soll so „Flexibilität für zukünftiges Wachstum“ erreicht werden.

Rückläufige operative Entwicklung bei Bonita

Allerdings müssen die vorläufigen Zahlen für die kriselnde Tochter Bonita nach unten korrigiert werden. Der – noch ungeprüfte – Umsatz für 2018 bleibe unverändert bei 225,7 Millionen Euro, der operative Verlust (Ebitda) steige jedoch nach vorläufigen Zahlen von 24,6 Millionen (im Mai 2019) auf 38,2 Millionen Euro. Mit der Anpassung der 2018er Zahlen trage man der rückläufigen operativen Entwicklung von Bonita Rechnung, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Heiko Schäfer.

Der geplante Verkauf von Bonita an die niederländische Victory & Dreams Holding war im Sommer wie berichtet gescheitert. Der für Bonita zuständige Vorstand Karsten Oberheide arbeite weiter intensiv an einem Restrukturierungsprogramm, hieß es bei Tom Tailor auf Anfrage, „um eine gute Lösung zu finden.“

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