Karneval

Frauensache im Saal Ramirez Schermbeck

Die jecken Weiber von „Frauensache“ haben schon manche Lachträne fließen lassen.

Foto: Markus Joosten

Die jecken Weiber von „Frauensache“ haben schon manche Lachträne fließen lassen. Foto: Markus Joosten

Schermbeck.   Weiberkarneval im Zeichen von Fitness und Gesundheit an drei Abenden in Schermbeck. Der Kartenverkauf beginnt am 17. Januar.

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Sportreporterin Uns Ulla Müller-Hohenstein wollte es ganz genau wissen. In einem nachgespielten Interview hat sie die Gruppe „Frauensache“ mit präzisen Fragen gelöchert. Thema des Gesprächs am Donnerstagabend beim „echten“ Pressetermin in der Volksbank Schermbeck: Das neunte Karnevals-Programm der Theatergruppe „Frauensache“, das von Donnerstag bis Samstag, 8. bis 10. Februar, jeweils ab 17.30 Uhr im Saal des Ramirez an der Maassenstraße zu sehen ist. Einlass ist jeweils eine Stunde vorher, und manche Besucherinnen seien schon weitaus früher da, „zum Vorglühen“, versicherte die Gruppe.

Kalorien verbrennen

„Frauensache“, das sind Ingrid und Ulla Bienbeck, Petra Becker, Anne Heuwing, Anette Speckamp, Karin Jasper-Kock, Steffi Ridder, Anja Prinz, Claudia Gertzmann und Claudia Oberheim. Nach Ausflügen in den Weltraum und nach Hollywood soll es diesmal im Programm „Fit for Frauensache“ um Sport und Gesundheit gehen. „Wir haben uns überlegt, dass es höchste Zeit ist, etwas für die persönliche Fitness zu tun“, sagte Karin Jasper-Kock auf Nachfrage von Müller-Hohenstein. Von einer Mannschaft dürfe aber nicht gesprochen werden, schließlich machen zehn Frauen Programm, also gehe es um ein Team. Obwohl: Die Männer sind beim Kulissen- und Bühnenbau behilflich.

Zum Training: Jeweils mittwochs, erst einmal im Monat, dann zweimal pro Woche und in der Schlussphase vor den Aufführungen täglich übte die Gruppe für die drei Abende. Rund drei Stunden werde das Programm dauern, so die Frauen, so dass „mit einem enormen Kalorienverbrauch zu rechnen ist“. Um das noch zu befördern, folgen am Donnerstag und Samstag Partys.

Fit werden lautet das Motto: „Sekt, der schmeckt“ oder „Keine Worte ohne Torte“, diese Losungen seien passé. Texte und Lieder hat „Frauensache“ selbst geschrieben. Zum Finale werde ein Star wieder auferstehen, versprach Steffi Ridder. Die Tänzerinnen der Gruppe „Neonlights“ werden dabei sein. „Es ist eine große logistische Leistung“, beschrieb Anette Speckamp. Aber die Mühe lohnt sich: Erfahrungsgemäß sind alle drei Abende ausverkauft.

Schlange stehen

Schnelligkeit und Ausdauer sind beim Vorverkauf gefragt. Karten gibt es von Mittwoch, 17. Januar, an, ab 8 Uhr in der Volksbank, Mittelstraße. Maximal zehn Karten, Preis jeweils zehn Euro, werden pro Person abgegeben. Die Frauen versichern: Um den Platz in der Warteschlange zu sichern, greifen Interessierte das Staffellauf-Prinzip auf und wechseln sich beim Warten ab. Dabei geht das Interesse längst über die Gemeinde hinaus. Publikum und Team sollten also fit sein für einen reinen Frauenkarneval, denn die Herren sind erst bei den Partys zugelassen.

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