Brauchtum

Gedenken an den Todestag der Schill-Offiziere in Wesel

Die 2017 gegründeten Schill-Offiziere vom Schützenverein Wesel-Fusternberg 1841 erinnern an den 210. Todestag der Schill-Offiziere

Die 2017 gegründeten Schill-Offiziere vom Schützenverein Wesel-Fusternberg 1841 erinnern an den 210. Todestag der Schill-Offiziere

Foto: Schützenverein Wesel-Fusternberg

Wesel.  Der Schützenverein Fusternberg erinnert an die Ermordungen von 1809. Die Uniformen der heutigen Schill-Offiziere sind detailgetreu nachempfunden.

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An einem der vermutlich letzten warmen Spätsommertage des Jahres trafen sich am Sonntag die Schill-Offiziere aus dem Schützenverein Wesel-Fusternberg 1841 am Schill-Denkmal in Fusternberg, um den 210. Todestag der elf am 16. September 1809 erschossen Schill-Offiziere zu gedenken.

Nachdem Zugführer Peter Sadlowski den Zug antreten gelassen hatte und ein Gedicht vorgelesen hatte sowie persönliche Worte zu den elf Schill-Offizieren gefundne hatte, legte der Zug ein Blumengesteck auf das Schill-Denkmal nieder und hielt eine Schweigeminute.

Dieses Gedenken wird alljährlich zum Todestag der elf Schill-Offiziere gehalten. Jene Offiziere aus den Schill-Korps, angeführt von Ferdinand von Schill (*1776), wurden nach Wesel überführt, hier vor ein Kriegsgericht gestellt und am 16. September 1809 auf den Lippewiesen erschossen.

Der Überlieferung nach, starben sie mit einem Hochruf auf den König und Preußen. Die Schill-Offiziere aus dem Schützenverein Wesel-Fusternberg 1841 wurden 10. März 2017 nach dem großen 175. Jährigen Vereinsjubiläums gegründet und haben zurzeit 14 Mitglieder.

Die Uniformen der Schill-Offiziere sind detailgetreu der damaligen Soldaten-Ausrüstung nachempfunden.

Die „Kameraden“ werden in Zukunft an verschiedene Events teilnehmen und haben für 2020 ein großes „Indienststellungs“-Event geplant. Hierzu werden noch Informationen bekannt gegeben.

Wer Interesse an den Schill-Offizieren hat, kann sich gerne per Mail an schill-offiziere-wesel@outlook.de wenden.

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