Eichenprozessionsspinner

Giftige Raupen: Grundschule in Mehrhoog blieb geschlossen

Das ist der Eichenprozessionsspinner mit seinen feinen Haaren, die zu unangenehmen Reaktionen führen können.

Foto: Patrick Pleul

Das ist der Eichenprozessionsspinner mit seinen feinen Haaren, die zu unangenehmen Reaktionen führen können. Foto: Patrick Pleul

Hamminkeln.   Kinder und Lehrer hatten offenbar erste Reaktionen gezeigt. Der Unterricht fiel aus, soll aber am Mittwoch wieder normal weitergehen.

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Das Areal der Grundschule in Mehrhoog liegt im Grünen mit vielen Bäumen – doch genau das wurde in den vergangenen Tagen zum Problem: Die Raupen des Eichenprozessionsspinners hatten sich auf dem Gelände eingenistet, ihre feinen Haare sorgen bekanntlich für unangenehme Reaktionen wie Hautausschlag oder gar Atemnot.

Am Montag und Dienstag blieb die Schule daher geschlossen, am Mittwoch kann der Unterricht nach der Bekämpfung des massiven Raupenbefalls wieder normal weitergehen, teilt die Stadt auf NRZ-Nachfrage mit.

Schließung wurde trotz intensiver Maßnahmen notwendig

Die Schulleitung hatte die Schulaufsicht beim Kreis Wesel und die Stadt über den Befall informiert. Einige Kinder und Lehrer hatten offenbar schon erste Reaktionen gezeigt. Die Schulaufsicht erteilte daraufhin die Order, den Unterricht abzusagen. Die Schulleitung informierte die Eltern in einem Schreiben über die Schließung, die trotz intensiver Maßnahmen gegen die Raupen notwendig wurde.

Ein Trupp des städtischen Bauhofes machte sich an die Arbeit und bekämpfte die unerwünschten Eichenprozessionsspinner. Am Dienstagnachmittag gab es dann schließlich Entwarnung: Die gefährlichen Raupen sind verschwunden, der Schulbetrieb geht weiter. (rme)

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