Karneval

In Dingden ließen sich die Narren nicht mehr halten

Die Prinzengarde Dingden tanzte sich in die Herzen der Zuschauer.

Die Prinzengarde Dingden tanzte sich in die Herzen der Zuschauer.

Foto: Gerd Hermann

Hamminkeln.   Bei der elften Karnevalsnacht im Festzelt an der Krechtinger Straße wartete auf die Karnevalswütigen ein tolles Programm und viel Spaß

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Mit viel Musik, tollen Tanzdarbietungen und noch mehr guter Laune feierte der Karnevals-Club Dingden (KCD) zum jecken elften Mal seine legendäre Karnevalsnacht im erneut gut besuchten Festzelt. Und auch in diesem Jubiläumsjahr setzten die Jecken passend zum Motto „Der KCD sind Wir- wenn’s passiert dann hier“ auf gewohnte Karnevalselemente, viel Spaß, Tanzakrobatik, tolle Vorträge und eine gehörige Portion Heimat.

So wie es sich gehört pünktlich, zogen nach dem ersten Auftritt der Minis um 19.11 Uhr Prinz Udo I. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Sonja II. mit ihrem Gefolge und dem Elferrat auf die Bühne. Begrüßt wurden sie dort vom bestens aufgelegten Moderator „Meikel“, der mit bürgerlichem Namen Michael Huwe heißt. „Das ist ein Dingdener Urgestein“, erzählt der langjährige KCD-Vorsitzender Ewald Kemmler, „da sind wir froh dass wir sowas haben“. Nach dem gemeinsamen Showtanz von „MiniMinis“ und „Minis“ stand dann der erste Höhepunkt auf der Bühne. „Herr Kurt und Tante Louise“. Lange haben die Macher des KCD darum gekämpft, das norddeutsche Akrobatik-Duo an den Niederrhein zu holen, doch der Aufwand hat sich gelohnt.

Gekonnte sportliche Einlagen

Mit tollem Wortwitz und gekonnten sportlichen Einlagen spielten sie sich schnell in die Herzen der Dingdener Narren. Nach weiteren Showtänzen und dem von Bernhard Arping und Hannes Kathage, vorgetragenen Vereinslied „Die Dingdener sind da“, gab es dann im Festzelt eine waschechte Premiere.

Für den Rheder Dieter Brauer alias „Peer Vers“ war es nicht nur der erste Auftritt bei der KCD, es war auch überhaupt nach längerer Zeit mal wieder eine waschechte Büttenrede auf dem Programm. Mit viel Ironie nahm er die kleine Lokalpolitik aufs Korn, scheute dabei aber auch nicht davor, sich selbst mit den ganz Großen anzulegen. Die aktuelle Politik machte es ihm dabei sicherlich auch recht einfach. Nach Meikels „Du schaffst das schon“-Medley wurde es dann so richtig voll im stimmungsvollen Festzelt, schließlich ließ sich die befreundete Prinzengarde aus Wesel nicht nehmen, erstmals gemeinsam mit eigenem Spielmannszug dem KCD einen Besuch abzustatten. Sie machten dann die Bühne frei für das „Jumping Team“ des Karnevalsvereins Blau-Weiß Dinslaken, die es spielend leicht schafften, das Zelt für sich zu gewinnen.

„In Dingden gibt’s die schönsten Männer“

Nachdem Hilla Heinen bereits im Vorjahr das Dingdener Narrenvolk zu begeistern wusste, wollten die Verantwortlichen auch bei der elften Auflage ihrer Karnevalsnacht nicht auf die Stimmungskanone aus Kalkar verzichten. Dabei mussten sie sie auch gar nicht lange überreden: „In Dingden gibt`s die schönsten Männer“, stellte das jecke Urgestein Hilla fest.

Für die richtige Portion Heimatliebe sorgten an diesem Abend neben dem großen und kleinen Dingdener Prinzenpaar und der dazugehörenden Garde einmal mehr Moderator „Meikel“ der das mittlerweile bekannte, Lied „Dorfkind“ präsentierte. „Ich bin ein Dingdener und darauf bin ich stolz“, hieß es im Refrain, den das Publikum mit großer Textsicherheit mitsingen konnte.

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