Kinder wollen neuen Spielplatz in Hamminkeln

Kinder hätten hier gerne einen Spielplatz und rennen bei Stadt und Politik offene Türen ein.

Kinder hätten hier gerne einen Spielplatz und rennen bei Stadt und Politik offene Türen ein.

Foto: Markus Weissenfels / FUNKE Foto Services

Hamminkeln.  In die Siedlung rund um den Feuerdornweg sind wieder Familien mit Kindern gezogen und wünschen sich einen Spielplatz auf der aufgegebenen Fläche

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So geht es immer wieder in Wohnsiedlungen. Es findet ein Generationenwechsel statt. Da ziehen junge Familien ein, werden älter, die Kinder gehen Jahre später ihre eigenen Wege, ziehen weg. Die Bewohnerschaft wird älter, stirbt. Junge Familien ziehen wieder ein. Diesen Kreislauf erlebt auch die Siedlung rund um die Straße Am Feldrain, Feuerdornweg, Neufeld und Minkelsches Feld in Hamminkeln. Es gibt wieder Jungen und Mädchen in der Siedlung.

Bilder von Kindern bekräftigen den Wunsch

Die wollen spielen und haben sich nun an die Hamminkelner CDU und deren Vorsitzenden Roland Albers gewand. Denn es gibt eine Freifläche in dem Wohngebiet, auf der früher mal ein Kinderspielplatz war, aber im Laufe der Zeit aber nicht mehr genutzt wurde, weil halt die Kinder fehlten. Also räumte die Stadt damals die Spielgeräte ab, denn einen Spielplatz zu unterhalten kostet Geld.

Doch nun hat sich die Situation geändert – und die Kinder haben den Christdemokraten auch Bilder gemalt, um ihren Wunsch zu unterstreichen. Diesen Wunsch trug die Hamminkelner CDU nun über die Fraktion an die Stadt heran. Die Stadt hat zum Thema Kinderspielplätze einen eigenen Arbeitskreis aus Ratsmitgliedern, der in unregelmäßigen Abständen tagt. Dessen Aufgabe besteht unter anderem in der Prüfung von Vorschlägen der Verwaltung zur Erneuerung von Spielgeräten auf den noch bestehenden Kinderspielplätzen.

Arbeitskreis Spielplatz signalisiert Zustimmung

Jedoch wurden „auf Vorschlag dieses Arbeitskreises und auf Grundlage eines entsprechenden Gutachtens in der Vergangenheit einige Kinderspielplätze auch geschlossen, weil einfach zu wenige kleine Kinder in der Umgebung lebten, um den Spielplatz noch ordnungsgemäß vorhalten zu können in Anbetracht der hohen Unterhaltungskosten“, schreibt die CDU. Jetzt solle durch diesen Antrag seit langer Zeit erstmalig wieder ein Spielplatz neu entstehen, fordern die Christdemokraten.

Am Mittwoch nun tagte der Arbeitskreis mal wieder und der CDU-Antrag war ein Thema in der nicht-öffentlichen Runde. Wie die NRZ erfuhr, ist die interne Runde durchaus aufgeschlossen gegenüber dem Anliegen der Eltern. Und auch die Verwaltung signalisierte wohl Zustimmung. Nun geht der Plan für einen neuen Spielplatz an alter Stelle in die politische Beratung. Und die Zeichen stehen gut, dass auf dieser Fläche bald wieder Kinder rutschen, klettern und schaukeln können.

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