Klimaerwärmung

Klimaschutz: Grüne in Hamminkeln für Verzicht auf Kaminfeuer

Die Grünen in Hamminkeln appellieren am Kaminbesitzer, freiwillig auf das Feuer zu verzichten.

Die Grünen in Hamminkeln appellieren am Kaminbesitzer, freiwillig auf das Feuer zu verzichten.

Foto: Angelika Warmuth / dpa

Hamminkeln.  Das Feuer produziert Feinstaub, der zur Klimaerwärmung beiträgt, sagen die Grünen. Sie warnen auch vor Gesundheitsgefahren durch Feinstaub.

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Mit Beginn der Heizperiode weisen die Grünen Hamminkeln darauf hin, dass Kaminfeuer Feinstaub erzeugen. Dies hat der jetzige Sprecher Thomas Becker selbst mit Messungen vor einem Jahr festgestellt. Neben der Geruchsbelästigung und den belegten gesundheitlichen Gefahren in der eigenen Nachbarschaft fördere Feinstaub auch die Klimaerwärmung.

Da die Partikel sehr klein seien, betonen die Grünen, könnten sie durch Luftströme tausende von Kilometern transportiert werden und zur weltweiten Klimaerwärmung beitragen.

Umweltfreundliche Heizalternativen wählen

Deshalb wünschen sich die Grünen Hamminkeln einen freiwilligen Verzicht dieser Art der Wärmeerzeugung, da die meisten Kaminfeuerbesitzer auf umweltfreundlichere Heizalternativen zurückgreifen können. Wer trotzdem gelegentlich seinen Kamin anfeuern möchte, sollte beachten, dass die klimaschädliche Feinstaubmenge beträchtlich von der fachgerechten Befeuerung abhängt.

Statt Papier, Eierkartons oder Pappe eigenen sich mit Wachs getränkte Holzwolleknäuel besser, weil sie schnell hohe Temperaturen erreichen. Auch sollte nur unbehandeltes Holz unter 20 Prozent Wassergehalt in den Ofen. „Müll im Ofen ist Gift“. Ebenso sollte auf Braunkohlebriketts verzichtet werden.

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