Wirtschaft

Kroll-Erweiterung in Wesel – „Meilenstein der Firma“

Die Firma Kroll Fahrzeugbau und Umwelttechnik eröffnete ihr Truck- und Service-Center direkt in der alten Werkshalle.

Foto: Markus Weissenfels

Die Firma Kroll Fahrzeugbau und Umwelttechnik eröffnete ihr Truck- und Service-Center direkt in der alten Werkshalle. Foto: Markus Weissenfels

Wesel.   Neugestaltetes Truck- und Service-Center eingeweiht. In der für mehrere 100.000 Euro umgebauten alten Werkhalle arbeiten nun 20 Angestellte.

Es sei ein „großer Tag, ein Meilenstein in der Geschichte unseres Unternehmens“, erklärte Jens Skowronnek, Geschäftsführer von „Kroll Fahrzeugbau und Umwelttechnik“, hocherfreut vor rund 100 Gästen in der riesigen Halle.

Bei der Einweihung des neugestalteten Truck- und Service-Centers in einer umgebauten ehemaligen alten Werkhalle, stellte er die 20 Mitarbeiter und ihre Aufgabenbereiche am Standort in Wesel vor.

Für „mehrere 100 000 Euro“ seien hier nun die Möglichkeiten geschaffen worden, neun Spezialfahrzeuge gleichzeitig zu warten. Die Kunden kämen überwiegend aus einem Umkreis von rund 200 Kilometern – aber auch von deutlich weiter, aktuell würde beispielsweise an einem Fahrzeug aus Rumänien gearbeitet.

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Helmut Rothenberger ergänzte in seiner humorvollen Rede mit Blick auf den mit 130 Mitarbeiter größeren Standort in Hünxe, an dem weiterhin Neufahrzeuge gefertigt werden: „Wir haben die besten Leute aus Hünxe mit nach Wesel genommen, diese sind hier jetzt zu einer Elite-Abteilung geworden.“

Kroll sei heute eines der führenden Unternehmen in seiner Branche und stehe für hohe Qualität. „Ein gebrauchter Kroll ist immer noch besser als ein neuer von der Konkurrenz“, so Rothenberger.

Hin zu einem Innovationszentrum am Standort Wesel

Während in Hünxe die Entwicklung und Produktion im Vordergrund stehen, sorge der Standort Wesel nun dafür, „dass die Fahrzeuge zuverlässig ihren Dienst verrichten.“ Dank der Rückmeldungen von Kunden entwickle sich das Service-Center auch zu einem Innovationszentrum. „Service ist das, was uns unterscheidet von denjenigen, die im Internet nur etwas anbieten und verkaufen“, führte Rothenberger weiter aus.

Und im Ausland seien gebrauchte Kroll-Fabrikate wegen ihrer Qualität sehr gefragt: „Denn nicht jeder kann sich ein Spezialfahrzeug von bis zu 400 000 Euro leisten.“

Wesels Bürgermeisterin Ulrike Westkamp zeigte sich in ihrer Rede erfreut über die Firmenerweiterung an der Weseler Rudolf-Diesel-Straße: „Dies zeigt doch, dass die Zeichen auf Wachstum und Expansion stehen. Wenn dies am Wirtschaftsstandort Wesel geschieht – umso besser!“

Nicht nur mit Blick auf mögliche Steuereinnahmen, sondern vor allem auch hinsichtlich der Arbeitsplätze und der Beschäftigungssituation in der Hansestadt. Wesel habe sich in den letzten Jahren wirtschaftlich erfolgreich entwickelt.

„Innovationen, Investitionen und Internationalisierung sind entscheidende Voraussetzungen für mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit“, ergänzte Westkamp.

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