50. Geburtstag

Kunst- und Musikschule Wesel holt Jubiläums-Sommerfest nach

Der Violinenspielkreis zeigte sein Können auf der Bühne der Kunst- und Musikschule.

Der Violinenspielkreis zeigte sein Können auf der Bühne der Kunst- und Musikschule.

Foto: Melanie Koppel / FFS

Wesel.  Eigentlich sollte das Fest im Juni stattfinden - wegen großer Hitze musste es verschoben werden. Musikschüler präsentierten sich auf zwei Bühnen.

Richtig was los war am Samstag rund um die Musik- und Kunstschule Wesel. Nicht nur wegen der Kulturnacht in der Stadt – 50 Jahre besteht die Musik- und Kunstschule und das musste natürlich ausgiebig gefeiert werden. Das Jubiläums-Sommerfest war bereits für den Juni geplant, musste aber wegen der großen Hitze abgesagt werden.

Auf zwei Open-Air-Bühnen sowie auf dem gesamten Gelände der MKS, wie die Schule kurz genannt wird, wurde musiziert, was das Zeug hielt. Zu diesem Fest waren viele Freunde, Förderer, Eltern, und auch ehemalige Schüler gekommen, um zu erleben, wie gut und schön in Wesel musiziert wird. Auch Wesels Bürgermeisterin Ulrike Westkamp war unter den Zuschauern.

Mehr als 30 Lehrkräfte unterrichten rund 1000 Schüler

Die Schule, an der mehr als 30 Fachlehrkräfte ihren Dienst tun, hat rund 1000 Schüler, angefangen vom Kleinkind bis hin zum Senioren. „Völlig aus dem Häuschen“ lautete das Motto, das wohl nicht besser heißen konnte, denn es gab Musikdarbietungen, angefangen von den kleinsten und jüngsten Streichern bis hin zu Solo-Gesängen. Die Lehrerband spielte, das Jugendorchester und das Blasorchester stellten sich vor. Ob nun Saxofon-Oktett, Schulband, Cello-Spielkreis oder Streicher-Trio, alle wollten zeigen, was sie können. Hier gibt es mehr aus Wesel, Hamminkeln und Schermbeck

Kompositionen der Neuzeit, klassische Musik, Film- und Musical-Themen sowie bekanntere und unbekanntere Werke gab es zu hören. Alle Schüler zeigten sich sehr konzentriert auf den Bühnen. Bei den Zuschauern kamen die Darbietungen gut an, wie der Applaus zeigte.

Ballett-Vorführungen und Popsongs

Im Schulgebäude, das in der ehemaligen Schillkaserne an der Zitadelle untergebracht ist, wurde ebenfalls musiziert, getanzt und gesungen. Nachwuchsstars zeigten Ballett-Kunst auf der Bühne in der Aula, sangen Pop-Songs im Ausstellungsraum oder spielten auf ungewöhnlichen Instrumenten. Im Atelier gab es Kunstwerke der Kunstabteilung zu besichtigen. Sicher gibt es hier und da auch Zuschauer, die sich an diesem Tag entschieden haben, wohl auch mal das Musizieren zu erlernen, einen Tanz auszuprobieren oder gar zu singen.

Musikschulleiterin Dagmar Beinke-Bornemann freute sich jedenfalls über den großartigen Zuspruch. „So ein Fest benötigt eine lange Vorbereitung. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, über fünf Stunden solch eine Brandbreite von Musik zu erleben und das vor und in einer solchen attraktiven Einrichtung?“

In der Tat war alles gut durchorganisiert und alles klappte. Bei herrlichstem Wetter blieben die Besucher und Gastgeber dann noch lange beisammen und feierten bei gepflegtem Essen und Trinken vor der schönen Kulisse der Zitadelle.

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