Politik

Liebeserklärung an die Stadt Wesel in großen Buchstaben

Leon Koop, Ludger Hovest u. Maksim Bondarenko (v. li.) präsentieren ihre Idee von einem Schriftzug „Wir lieben Wesel“.

Leon Koop, Ludger Hovest u. Maksim Bondarenko (v. li.) präsentieren ihre Idee von einem Schriftzug „Wir lieben Wesel“.

Foto: Markus Weißenfels / FFS

Wesel.  Jusos schlagen einen Schriftzug nach Amsterdamer Vorbild als Werbung für Wesel vor. Auch einen konkreten Standort haben sie schon im Sinn.

Nach dem Vorbild eines markanten Schriftzuges vor dem Amsterdamer Rijksmuseum wollen die Weseler Jusos auch ihrer Heimatstadt eine sichtbare Liebeserklärung machen: Sie schlagen vor, den Slogan „Wir lieben Wesel“ in großen Buchstaben am Ortseingang und auf Festivals zu einem „echten Hingucker“ zu machen.

In Amsterdam habe die Aktion für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Mit über zwei Metern Höhe und einer Breite von 23,5 Metern sind die „I am amsterdam“-Buchstaben kaum zu übersehen: „Sie sind zu einem Symbol der Stadt und einem sehr beliebten Fotomotiv geworden“, argumentiert Maksim Bondarenko, Vorsitzender der Jusos. Besonders in den sozialen Netzwerken sei diese Kampagne erfolgreich.

„Wir lieben Wesel“-Slogan

Die Weseler Jusos schlagen nun vor, dass Wesel ebenfalls mit einem eigenen Motto für sich werben soll. Der „Wir lieben Wesel“-Slogan könnte direkt an der Kreuzung an der B 8 auf der Wiese vor der Musik- und Kunstschule aufgestellt werden, so ihre Idee.

Bondarenko: „Mit der Rheinbrücke, der B 8 und der B 58 ist das eine sehr wichtige und zentrale Kreuzung. Die Buchstaben würden so sehr schnell an Bekanntheit gewinnen.“

Sein Stellvertreter Leon Koop ergänzt: „Die Buchstaben eignen sich perfekt, um diese auch auf Veranstaltungen, Festen und Feierlichkeiten in der Stadt in Szene zu setzen.“

Bondarenko und Koop sind davon überzeugt, dass diese neue Sehenswürdigkeit eine beliebtes Motiv für Selfies und Fotos werden würde. Das würde auch die Präsenz Wesels in den sozialen Netzwerken stärken. Und: Eine solche Kampagne wäre ein Anreiz für die Tourismusbranche und die Gastronomie, die mit „einer intelligenten Marketing-Strategie“ Besucher in die Stadt locken und auf weitere Sehenswürdigkeiten wie den Willibrordi-Dom, das Berliner Tor, die Fußgängerzone oder den Auesee aufmerksam machen könnte, so Leon Koop.

Einen entsprechenden Antrag haben die Jusos an den Stadtrat gestellt. Der Schriftzug soll so konzipiert werden, dass ein Standortwechsel der Buchstaben vorgenommen werden kann, damit diese auch an anderen Standorten oder Veranstaltungen, Festivals und Feierlichkeiten aufgestellt werden können.

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