Mitsprache

Neuanfang für den Seniorenbeirat in Schermbeck steht bevor

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Engagierte Senioren: Wilfried von Krosigk (links) war erster Vorsitzender des Schermbecker Seniorenbeirates. Am  21. Juli 2016 wurde Friedhelm Stoltenberg (rechts) zu seinem Nachfolger gewählt.

Engagierte Senioren: Wilfried von Krosigk (links) war erster Vorsitzender des Schermbecker Seniorenbeirates. Am 21. Juli 2016 wurde Friedhelm Stoltenberg (rechts) zu seinem Nachfolger gewählt.

Foto: Gerd Hermann / FFS

Schermbeck.  Das Gremium ist die „Stimme der Älteren“ in der Gemeinde. Über seine künftige Zusammensetzung wird am 30. Juni in der Ratssitzung beraten.

In der Gemeinde Schermbeck gibt es schon seit dem Jahr 2010 einen Seniorenbeirat. Dieser wird nach jeder Kommunalwahl neu gebildet – in der Ratssitzung am Mittwoch, 30. Juni, ist es nun wieder soweit.

Dieser Beirat ist die Interessenvertretung aller älteren Bürger der Gemeinde und berät den Rat und die Verwaltung sowie andere Einrichtungen und Institutionen in Fragen der Seniorenarbeit. Das Gremium entsendet Vertreter in den Kultur-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss; Planungs-, Umwelt- und Mobilitätsausschuss und in den Bau-, Liegenschafts-, Wirtschaftsförderungs- und Tourismusförderungsausschuss.

Der Beirat der Älteren macht die verantwortlichen Stellen auf Probleme der Senioren aufmerksam, erarbeitet Empfehlungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen und wirkt mit bei der Planung und Verwirklichung von Angeboten und Hilfen für Menschen dieser Altersgruppe. Der Seniorenbeirat arbeitet überparteilich, unabhängig und überkonfessionell.

Alle über 55 Jahren angesprochen

Seine elf stimmberechtigten Mitglieder sind Vertreter aus der Bürgerschaft (8), je ein Vertreter der Katholischen und Evangelischen Kirche sowie eines Wohlfahrtsverbandes. Auch der Bürgermeister ist berechtigt, mit beratender Stimme an den Sitzungen teilzunehmen.

Als Kandidat für den Seniorenbeirat ist benennbar, wer das 55. Lebensjahr vollendet hat und mindestens seit drei Monaten in Schermbeck wohnt. Zurzeit ist Friedhelm Stoltenberg Vorsitzender des Schermbecker Seniorenbeirats.

Und die Senioren haben einiges in Bewegung gesetzt im vergangenen Jahrzehnt: Der Beirat hat gemeinsam mit der Nachbarschaftsberatung ein Senioren-Wegweiser erstellt sowie Vorträge zu altersspezifischen Themen angeboten. Die Notfallkarte und die Aktion „Nette Toilette“ sind vom Seniorenbeirat initiiert.

Im Sommer baut der Seniorenbeirat normalerweise seinen Infostand in der Mittelstraße auf. 2019 wurde die „Taschengeldbörse“ auf den Weg gebracht.

Seniorenmesse mit großem Zuspruch

Am Rathaus und in Gahlen stellte er „Mitfahrerbänke“ auf. Einmal im Monat läuft ein Stammtisch. Vor zwei Jahren wurde mit hohem Zuspruch eine Seniorenmesse veranstaltet.

Auch in Schermbeck werden die Menschen immer älter und die Anzahl älterer Menschen nimmt immer mehr zu.

Für Anliegen, Sorgen und Probleme der Älteren

Umso wichtiger ist es, sich um ihre Anliegen, Sorgen und Probleme zu kümmern, aber auch ihre vielfältigen Erfahrungen zu nutzen. Das ist Sinn und Zweck des Seniorenbeirats.

Dazu braucht er Damen und Herren, die sich ehrenamtlich für diese Menschen engagieren und ihre Interessen gegenüber dem Rat und der Verwaltung der Gemeinde vertreten.

>>> WER IST AN DER MITARBEIT IM SENIORENBEIRAT INTERESSIERT?

Für alle an der Mitarbeit im Seniorenbeirat Interessierten stellt die Gemeinde Schermbeck ein Meldevordruck zur Verfügung, der ausgefüllt und bis zum 9. Juni bei der Verwaltung eingereicht werden muss. Die Vordrucke liegen im Eingangsbereich des Rathauses aus und sind ebenfalls zum Ausdrucken auf der Internetseite der Gemeinde Schermbeck verfügbar.

Weitere Auskünfte erteilt Isabella Palik von der Gemeindeverwaltung unter der 02853/910-140 oder per E-Mail unter isabella.palik@schermbeck.de

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