Energie

Neues Infoportal für Hamminkeln zur Stromeffizienz

Klimaschutzbeauftragte Thomas Michaelis präsentiert das neue Infoportal.

Foto: Gerd Hermann

Klimaschutzbeauftragte Thomas Michaelis präsentiert das neue Infoportal. Foto: Gerd Hermann

Hamminkeln.   In Hamminkeln ist die RWE-Tochter Innogy wichtig für die Energiewende. Verbraucher können sich nun über energetische Förderprogramme informieren

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Der Energieversorger Innogy stellt der Stadt ein neues Infoportal zur Verfügung, in dem Hausbesitzer alles rund ums Thema Energieeffizienz finden können. Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der bisherigen RWE-Tochter und der Kommune möchte sich das Unternehmen stärker als Ansprechpartner auch in Fragen der Energieeinsparung für Hamminkeln einbringen. Das Portal können die Bürger nutzen, um sich über konkrete Förderprogramme zur Energieeffizienz und energetischen Sanierung ihrer Eigenheime zu informieren.

Neben dem Alter des Gebäudes, müssen die Besitzer auch noch angeben, ob das jeweilige Haus privat oder gewerblich genutzt wird. „Privatpersonen haben Zugriff auf andere Fördertöpfe, als Unternehmen oder Vereine“, erklärt die städtische Klimaschutzmanagerin Mandy Panoscha die Auswahlmöglichkeiten. Die Nutzer haben im nächsten Schritt die Wahl zwischen verschiedenen Maßnahmen zur Gebäudesanierung.

Verschiedene Fördermöglichkeiten

Neben Dachsanierungen, Wärmedämmung oder der Installation von Solaranlagen, fördern die Finanzämter auch Maßnahmen zur Regenwassernutzung oder die Sanierung von Badezimmern. Die Nutzer des Portals bekommen, nachdem sie alle Felder ausgefüllt haben, eine Übersicht über die Förderprogramme, die für sie gedacht sind. Häufig übernimmt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Finanzierung, weil die verschiedenen Fördertöpfe entweder vom Land NRW oder der Bundesregierung zur Verfügung gestellt werden. Manchmal, zum Beispiel im Falle der Regenwassernutzung (hierfür gibt es maximal 1200 Euro), erlässt das Finanzamt die Summe einmalig als Steuerermäßigung und zieht das Geld einfach von der Einkommenssteuer ab. Auch die Kombination verschiedener Förderprogramme können Hausbesitzer und unter Umständen auch Mieter in Anspruch nehmen. Bundesweit liegt die Sanierungsquote bei einem Prozent.

Verbraucherschutz bleibt erhalten

Panoscha sagte, die Eingaben der Nutzer würden nicht gespeichert. Aus Sicht der Stadt ließe die Onlineübersicht keine Fragen offen. Während die Entwicklung des Hilfsangebots für Innogy durchaus Zeit und Geld kostete, sei es für die Stadt Hamminkeln kostenlos, versicherte Bürgermeister Bernd Romanski (SPD).

Die Informationsseite, die über einen Link der städtischen Webseite zu erreichen ist, sei keine Konkurrenz zum Angebot der Verbraucherzentrale, sondern eine zusätzliche Hilfestellung. Nutzer könnten durchaus mit der Auswahl, die ihnen im Portal angezeigt wird, zur Energiesprechstunde der Verbraucherzentrale im Rathaus gehen und sich dort weitergehend beraten lassen, empfiehlt sowohl der Bürgermeister als auch Innogy.

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