Brauchtum

Schöner Stöbern beim Wertherbrucher Herbstmarkt

Auf dem Herbstmarkt der Landfrauen in Wertherbruch an war einiges los. Viele regionale Anbieter präsentieren ihre Waren.

Foto: Markus Weissenfels

Auf dem Herbstmarkt der Landfrauen in Wertherbruch an war einiges los. Viele regionale Anbieter präsentieren ihre Waren. Foto: Markus Weissenfels

Hamminkeln.   Die Neuauflage des Herbstmarktes war eine gelungene Angelegenheit, wozu auch die Mischung zwischen gewerblichen und privaten Anbietern beitrug.

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Einen Parkplatz zu finden, war nicht leicht am Dienstag in Wertherbruch: Erstmals seit 2014 fand wieder der traditionelle Herbstmarkt statt – diesmal von den Landfrauen organisiert, die diese Aufgabe vom Feierabendkreis der evangelischen Kirchengemeinde übernommen hatten. Der im Vergleich zum letzten Mal kräftig gewachsene Markt präsentierte sich, statt wie gewohnt auf dem Vorplatz der Bürgerhalle, diesmal auf dem Parkplatz daneben. Zahlreiche gewerbliche Aussteller, aber auch Vereine aus Wertherbruch und Umgebung waren vertreten.

Die Händler boten ihrer zahlreich erschienenen Kundschaft verschiedenste Dinge an: Von der gefilzten Hundeleine bis zum Vogelhäuschen, von selbst geflochtenen Körben bis zu selbstgeschnitzten Dekoartikeln war für jeden Geschmack etwas dabei. Sogar Kaminholz für die kalten Tage konnte man bestellen. Und auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Kürbissuppe von der Landjugend, Reibekuchen vom SV Blau-Weiß Wertherbruch, Kaffee und Kuchen in der Bürgerhalle oder ein gepflegtes Pils vom Schützenverein ließen keine Wünsche offen.

Eine bunte Mischung an Anbietern

Das Besondere an diesem Markt: Es gab keine Trennung zwischen gewerblichen und anderen Anbietern, sondern eine bunte Mischung, die dem Ganzen das besondere Flair verlieh.

Dazu trug auch der integrierte Kindertrödel bei: So hatte die achtjährige Jule mittendrin eine große Decke ausgebreitet, auf der sie Bücher, Spielzeug und sogar Schuhe anbot. Ein beherztes „Ja“ war die Antwort auf die Frage, ob sie denn schon viel verkauft habe.

Männer wollen Taschen erst spät füllen

Bei Ulla Klump von den Landfrauen Loikum-Töven-Mehrhoog fiel die Antwort zurückhaltender aus: „Es läuft langsam an. Die Männer wollen erst über den Markt laufen und dann erst die Taschen füllen,“ bemerkte die Verkäuferin von Selbstgebackenem gegen Mittag.

Zahlreiche Vereine nutzten den Markt, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Fördervereine von Kindergarten und Grundschule waren ebenso vertreten wie die freiwillige Feuerwehr.

Der Bürgerbus durfte natürlich nicht fehlen

Auch die Niag war vertreten und stellte den Bürgerbus vor, verbunden mit einem Wurfstand.

Und natürlich kam die Kommunikation nicht zu kurz: Überall sah man kleine Gruppen von Wertherbruchern, die sich analog, ganz ohne Handy, über die neuesten Neuigkeiten aus dem Dorf unterhielten...

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