Innovationsprojekt

Schüler aus Schermbeck entwickeln Internetpräsenz für Firma

Die Schüler des Innovationsprojektkurses präsentierten ihre Verbesserungsvorschläge für den Internetauftritt der Firma Gössling.

Foto: Markus Weissenfels

Die Schüler des Innovationsprojektkurses präsentierten ihre Verbesserungsvorschläge für den Internetauftritt der Firma Gössling. Foto: Markus Weissenfels

Schermbeck.   Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Schüler entwerfen für Unternehmen aus Schermbeck einen Facebook-Auftritt und hatten viele weitere Ideen.

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Was Projektarbeit in einem Unternehmen bedeutet, das konnten sieben Q2-Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe in den letzten Monaten lernen. Im Rahmen des Projektkurses Technik und Innovation der Gesamtschule Schermbeck war es ihre Aufgabe, die Internetpräsenz der Dr. Ing. Gössling Maschinenfabrik Schermbeck zu verbessern, auch mit Blick auf internationale Kunden.

Die Teilnehmer erarbeiteten einiges und berieten die Firma. Schulleiter Norbert Hohmann ist vom Innovationsprojekt, gefördert durch den Verband Deutscher Ingenieure, überzeugt: „Das Schöne ist die reale Anbindung an die Wirklichkeit“.

Vorab gab es Workshops

Wie realisiert man ein Firmenprojekt? Worauf muss man achten? Diese und weitere Arbeitsschritte lernten Marie Grätz, Marvin Harjung, Tim Josten, Youssef Kashmar, Nils Klose, Angelika Stauch und Christoph Tempelmann im Vorfeld bei Workshops - Kursleiterin Katja Vollmark und die VDI-Berater Klaus Poloszyk und Ulrich Mahlfeld unterstützten dabei. Besuche der Partnerfirma standen ebenfalls auf dem Programm.

Zusammen analysierten sie den Markt. Homepages, soziale Medien und Bewerbungsportale wurden herausgesucht und bewertet, rechtliche Grundlagen geprüft. Schnell erkannten die Schüler: Eine Homepage wird heutzutage als Grundausstattung angesehen. Die Schüler empfahlen, die eigene Webseite zu modernisieren und aktueller zu führen, denn diese sei zum Teil ziemlich veraltet. Auch ein englischsprachiger Bereich für internationale Kunden sollte her. Ein Projektplan half zum Erfolg.

Viele Vorschläge zur Verbesserung des Online-Auftritts

Bei der Berücksichtigung der Zielgruppe, Reichweite und Pflegeintensität stellten die Schüler fest: Mit Facebook, LinkedIn und Bewertungsportalen könne man gut um potenzielle Kunden, Mitarbeiter und Interessierte werben. Einen Erfolg können die Schüler schon feiern. Eine Facebook-Seite steht in den Startlöchern.

Ein Intranet - ein weiterer Vorschlag - könne die interne Kommunikation zwischen den Mitarbeitern erleichtern. Ein Twitter oder Snapchat-Account koste ihrer Meinung nach zu viel Aufwand. Was von den Vorschlägen noch übernommen wird, das liegt nun bei der Firma. Eins steht auf jeden Fall fest, so der Schulleiter: „Die Arbeiten der Schüler landen nicht im Papierkorb.“

Gute Organisation ist wichtig

Im Rückblick auf ihre Teamarbeit und Ergebnisse bei der Projektvorstellung in der Aula sind die Schüler stolz. Was sie gelernt haben: Eine gute Organisation ist extrem wichtig, berichten die Schüler. Dem stimmt auch Ulrich Mahlfeld zu: „Ansonsten kommt ein Berliner Flughafen heraus“.

Kai Neubauer, Geschäftsführer von Gössling, ist von der Teamarbeit begeistert. Von manchen Medien möchte er sich nochmal ein eigenes Bild machen. Dabei soll ein baldiges Treffen mit den Schülern helfen. Zum Schluss überreichten die Organisatoren Bescheinigungen über die erfolgreiche Teilnahme.

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