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Stadt Hamminkeln ist nun auch auf Facebook unterwegs

Bürgermeister Bernd Romanski stellte am Donnerstag zusammen Mareike Petersen vom Redaktionsteam die neue Facebookseite der Stadt Hamminkeln vor.

Bürgermeister Bernd Romanski stellte am Donnerstag zusammen Mareike Petersen vom Redaktionsteam die neue Facebookseite der Stadt Hamminkeln vor.

Foto: Gerd Hermann

Hamminkeln.   Auch ohne Werbung hat die Seite bereits 549 Freunde. Die Stadt Hamminkeln möchte so ihre Bürger auf dem Laufenden halten.

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Gab es ein Leben vor Facebook? Für die Stadt Hamminkeln schon, aber seit einiger Zeit mischt auch sie mit bei den Sozialen Medien. Am Donnerstag stellte Bürgermeister Bernd Romanski die neue digitale Kommunikationsstrategie der Stadtverwaltung vor.

Facebook ist ein großes Thema, „weil wir hier viele Bürger erreichen“, erklärte Romanski die Modernisierungsoffensive. Vor allem die Menschen zwischen Ende 20 und 60 Jahre seien auf dieser Internetplattform häufig unterwegs. Auch ohne, dass die Stadt den neuen Auftritt beworben hat, gibt es (Stand gestern) 548 Freunde.

Die Zahl der Freunde wird sich drastisch erhöhen

Eine gepostete Nachricht erreichte zwischen dem 29. Dezember und dem 4. Januar 15502 mal Beachtung, 1854 mal wurden die Nutzer selbst in der einen oder anderen Form aktiv. „Und das ohne Werbung“, zeigt sich selbst der Bürgermeister beeindruckt. Ab heute wird sich die Zahl der Freunde wohl drastisch erhöhen.

Auch auf Twitter ist die Stadt künftig unterwegs. Allerdings will das vierköpfige Redaktionsteam der Stadtverwaltung hier nicht regelmäßig zwitschern, sondern nur bei besonderen Begebenheiten. „Beim Ereignissen wie dem Hochwasser im Sommer könnte man künftig per Twitter die Bürger informieren“, schwebt es dem ersten Bürger der Stadt vor.

Auch der Internetauftritt wurde generalüberholt

Auch der Internetauftritt der Stadt wurde generalüberholt. Die verschiedenen Themenbereiche sind immer mit Ansprechpartnern und Kontaktdaten versehen. Viele Formulare können auf der Seite herunterladen und zuhause in Ruhe ausgefüllt werden. Aktuelle Meldungen gibt es ebenso wie das neue Beschwerdemanagement.

Hier können Bürger ihre Anliegen vortragen, die dann innerhalb von drei Tagen bearbeitet werden sollen. Sonst erhält der Vorgesetzte Kenntnis von dem Vorgang. „Mit Bearbeiten meinen wir nicht, nur die Mail öffnen“, so Romanski. Sollte nach zehn Tagen nichts geschehen sein, landet der Vorgang beim Bürgermeister persönlich auf dem Tisch.

Störungsmeldungen landen direkt beim Serviceleister

Rechts oben auf der Startseite, die zur Zeit eine Aufnahme der nebeligen Issel ziert, sind drei Punkte angeführt, die am häufigsten nachgefragt werden. „Abfallentsorgung“, „Bücherei Hamminkeln online“ und „Störung Straßenbeleuchtungen“.

Im letzten Punkt gehen die Meldungen künftig direkt an Innogy und nicht erst über den Bürgerservice und weitere Stellen an den Serviceleister. So verspricht sich die Stadt schnellere Reaktionszeiten bei Problembeseitigungen.

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