Ehrenamtspreis

Stadt Wesel vergibt zum zehnten Mal den Ehrenamtspreis

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Die Preisverleihung des Ehrenamtspreises fand im Weseler Bühnenhaus statt.

Die Preisverleihung des Ehrenamtspreises fand im Weseler Bühnenhaus statt.

Foto: Erwin Pottgiesser / FUNKE Foto Services

Wesel.  Kurz vor dem Internationalen Tag des Ehrenamtes hat die Stadt Wesel nun zum zehnten Mal ihren Ehrenamtspreis an zehn Preisträger vergeben.

Am 5. Dezember wird der Internationale Tag des Ehrenamtes gefeiert. Und traditionell verleiht die Stadt Wesel ihren Ehrenamtspreis in zeitlicher Nähe zu diesem Termin. Nachdem Feierlichkeiten in den vergangenen zwei Jahren pandemiebedingt hatten ausfallen bzw. verschoben werden müssen, ist es nun am Sonntag (4. Dezember) wieder soweit gewesen – an neun der zehn Preisträger konnte der Preis übergeben werden, eine der Preisträgerinnen war verhindert.

Mit der Auszeichnung drückt die Stadt Dank und Würdigung gegenüber den vielen ehrenamtlich Engagierten im Stadtgebiet aus. Dabei kann die Art des Ehrenamtes ganz unterschiedlich ausfallen, wie Bürgermeisterin Ulrike Westkamp in ihrer Rede zur Preisverleihung noch einmal betonte: „Die gelegentliche Unterstützung oder der regelmäßige Einsatz, eine einfache Tätigkeit oder die speziell ausgebildete Hilfe – alles davon ist wertvoll.“

Einzelpersonen und Gruppen geehrt

Entsprechend unterschiedlich fällt auch die Auswahl der Preisträger aus: Als Einzelpersonen wurden in diesem Jahr Christel Kleppe für ihr soziales Engagement in verschiedenen Bereichen, Lukas Dymski, der sowohl in der Rheinischen Jugendhanse als auch beim Verein Esel-Rock aktiv ist, Johannes Sorge vom THW-Ortsverband Wesel, Waltraud Otto für ihr Soziales Engagement für die Katholische Frauengemeinschaft und Elke Wörner von der Weseler Tafel geehrt.

Gruppen oder Vereine, die mit der Auszeichnung bedacht wurden, sind in diesem Jahr die Gruppe „Fußball mit Handicap“ von der Gymnastik Schule Wesel, das Projekt „Treffpunkt Mittagessen“ von der Pfarrei St. Nikolaus, der Verein Mentor – Die Leselernhelfer Niederrhein, das Trainerinnenteam der „Sternschnuppen“ des Elferrates der Kolpingsfamilie sowie die ehrenamtlichen Beerdigungsseelsorger der Pfarrei St. Nikolaus.

Ehrenamtspreis wird zum zehnten Mal vergeben

„Das, was Ehrenamtliche in Wesel leisten, ist außerordentlich und einzigartig“, so die Bürgermeisterin weiter. „Ohne Sie, liebe Ehrenamtliche, und Ihre Bereitschaft sich für andere einzusetzen, sich für die Gemeinschaft und für das Zusammenleben zu engagieren, gäbe es viele Angebote gar nicht.“

Die Vorschläge für die Preisträger kommen traditionell aus der Bürgerschaft – in diesem Jahr waren es 36. Bereits Ende Oktober hatte die Auswahlkommission daraus zehn Personen bzw. Gruppen und Projekte für den Preis ausgewählt, die dann vom Haupt- und Finanzausschuss abgesegnet wurden. Bei der Auswahl werden vom Stadtrat beschlossene Kriterien zugrunde gelegt. Demnach müssen die Personen, Gruppen oder Vereine sich freiwillig und unentgeltlich für das Gemeinwohl engagieren – und das seit mindestens drei Jahren im Weseler Stadtgebiet. Den Ehrenamtspreis verleiht die Stadt Wesel seit 2013, er wurde nun also bereits zum zehnten Mal vergeben.

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