Studieren in der Nachbarschaft

Wesel.   Abitur - und was dann? Für die meisten Jugendlichen steht ein Studium auf dem Plan, häufig zieht es die jungen Leute dann an die Universitäten der größeren Städte. Dass aber auch ein Studium an einer kleineren Fachhochschule in direkter Nachbarschaft zu Wesel eine gute Zukunftsperspektive bieten kann, soll die Kooperation zwischen dem Konrad-Duden-Gymnasium und der Westfälischen Fachhochschule Bocholt den Schülern vermitteln.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Abitur - und was dann? Für die meisten Jugendlichen steht ein Studium auf dem Plan, häufig zieht es die jungen Leute dann an die Universitäten der größeren Städte. Dass aber auch ein Studium an einer kleineren Fachhochschule in direkter Nachbarschaft zu Wesel eine gute Zukunftsperspektive bieten kann, soll die Kooperation zwischen dem Konrad-Duden-Gymnasium und der Westfälischen Fachhochschule Bocholt den Schülern vermitteln.

Besonders in den naturwissenschaftlich-technischen Bereichen gibt es an dem Standort mit knapp 2000 Studierenden gute Angebote. Das passt zur Mint-Ausrichtung des KDG, sind die Initiatoren überzeugt.

Die Fachhochschule in Bocholt hat Fächer wie Bionik, Mechatronik, Informatik, Elektrotechnik, Wirtschaft oder Wirtschaftsingenieurwesen im Angebot und möchte, wie Präsident Prof. Dr. Bernd Kriegesmann erklärt, bei den Schulabgängern in der Region bekannter werden. Denn für diejenigen, die eines der Fächer studieren möchten, biete die familiäre Umgebung in Bocholt viele Vorteile. „Die typische Größe einer Lehrveranstaltung liegt bei 15 bis 30 Personen“, berichtet Prof. Martin Schulten. Professoren kennen ihre Studenten, ihre Stärken und Schwächen – und die Türen zu den Büros der Dozenten stünden immer offen. Zudem arbeite die Fachhochschule eng mit Unternehmen zusammen, während der Studienzeit gebe es Projekte mit den Firmen, ergänzt Prof. Kriegesmann. „Wir sind nah am Arbeitsmarkt.“

Durch den Weseler Prof. Martin Schulten ist der Kontakt zwischen dem Gymnasium und Hochschule zustande gekommen. Schon seit einiger Zeit gibt es gemeinsame Angebote wie Workshops im Bereich Informatik („App-Entwicklung unter Android“) und Bionik oder einen HTML-Workshop an der FHS sowie Berufsberatung.

In Zukunft soll die Kooperation per Vertrag langfristig und in intensiverer Form im Schulleben verankert werden: So will die Fachhochschule zum Beispiel Veranstaltungen, Kurse und Beratung für Schüler anbieten, begabte KDG-Schülerinnen und Schüler sollen sogar die Möglichkeit haben, regelmäßig Kurse zu besuchen und Prüfungen abzulegen, die bei einem späteren Studium angerechnet werden können. Auch soll der praxisnahe Kontakt zur Fachhochschule helfen, eine falsche Studienwahl zu vermeiden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik