Warnstreik

Warnstreiks am Dienstag: Die Niag rechnet mit Bus-Ausfällen

Der Verdi-Warnstreik am Dienstag wird wohl auch in den Kreisen Wesel und Kleve zu Beeinträchtigungen führen.

Der Verdi-Warnstreik am Dienstag wird wohl auch in den Kreisen Wesel und Kleve zu Beeinträchtigungen führen.

Foto: Markus Weissenfels / FUNKE Foto Services

Kreis Wesel.  Das Verkehrsunternehmen Niag rechnet durch den Verdi-Warnstreik mit bis zu 30 Prozent Ausfällen auf Buslinien. Die Vorbereitungen laufen.

Der angekündigte Verdi-Warnstreik im Nahverkehr am Dienstag wird auch die Niag-Busse betreffen. Das Unternehmen rechnet damit, dass durch den vorübergehenden Ausstand 25 bis 30 Prozent der Verbindungen im Verkehrsgebiet der Niag beeinträchtigt sein könnten.

„Das ist ein Erfahrungswert. Wir sind mit Hochdruck bei der Planung“, sagte Niag-Sprecher Michael Block am Montag. Der Kreis Wesel könnte stärker betroffen sein als der Kreis Kleve. Der Großteil des Verkehrsangebots könne zwar Dank des Einsatzes der Schwestergesellschaften Look und VSN sowie von beauftragten Busunternehmen voraussichtlich bereitgestellt werden.

So hoffe man, dass möglicherweise weniger als die 25 bis 30 Prozent der Verbindungen ausfallen müssen. Dennoch werde der Warnstreik für einige Kunden spürbar sein. „Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für unsere Fahrgäste“.

Warnstreik: Es könnte voller werden in den Niag-Bussen

Engpässe seien leider nicht zu vermeiden. Voraussichtlich werden gerade auch die stark frequentierten Linien besonders vor Schulbeginn und nach Schulende betroffen sein, weil sogenannte Verstärkerfahrten wegfielen. Das sind die als „E-Wagen“ gekennzeichnete Busse, die für Entlastung sorgen sollen.

Dadurch könne es in einigen Bussen voller werden als üblich. Mit Blick auf die Corona-Pandemie erinnert die Niag noch einmal daran, Masken zu tragen. Das Unternehmen setzt auf vorbeugende Maßnahmen und führt seit Wochen verstärkt Kontrollen der Fahrausweise durch. Hierbei wird auch das Einhalten der Maskenpflicht überprüft, bei Bedarf werden die Ordnungsbehörden hinzugezogen.

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