Wolfsverdacht

Weitere Schafe an der Schwarzen Heide in Hünxe gerissen

Kurt Opriel – hier mit Schafen und Ziegen auf einer Weide

Kurt Opriel – hier mit Schafen und Ziegen auf einer Weide

Foto: Lars Fröhlich / FFS

Hünxe.  Schäfer Kurt Opriel entdeckte ein totes Tier, ein weiteres schwer verletztes musste eingeschläfert werden. Er vermutet den Wolf als Verursacher.

Vermutlich hat der Wolf in der Nacht von Donnerstag auf Freitag erneut zugeschlagen. Zumindest geht davon Schäfer Kurt Opriel aus: Er entdeckte am Freitag, 12. Juli, auf einer Weide an der Schwarzen Heide zwei weitere gerissene Schafe. Eines der Tiere war bereits verendet, das zweite so schwer verletzt, dass es getötet werden musste.

Opriel hat aus Schutz vor dem Wolf seine Zäune bereits 1,20 Meter hoch errichtet und diese zudem unter Strom gesetzt.

Trotzdem schaffte es das Raubtier offensichtlich, das Hindernis zu überwinden. Der Schäfer hat nun schon zehn Schafe auf diese Weise verloren, jetzt weiß er sich auch keinen Rat mehr.

Wolfsberater wurden hinzugezogen

Wie üblich in solchen Fällen wurden auch hier wieder die Wolfsberater informiert, anhand von Speichelproben kann der Nachweis erbracht werden, ob es sich bei dem Angreifer wirklich um einen Wolf gehandelt hat. Eventuell kann auch genau das Tier bestimmt werden.

Erst Stunden vor den neuen Rissen bestätigte das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (Lanuv) im Wolfsgebiet Schermbeck einen weiteren Nachweis eines Wolfes – am 23. Juni wurden ebenfalls in Hünxe sechs Schafe tot aufgefunden.

Alle Neuigkeiten über den Wolf in NRW gibt’s hier.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben