Wohnen

Zehn neue Reihenhäuser entstehen im Schepersfeld in Wesel

Rolf Nitsch (Bautec-Baukonzepte), Franz Michelbrink (Stadtwerke) und einer der Bauherren, Florian Schürmann, griffen zum Spaten (von links).

Rolf Nitsch (Bautec-Baukonzepte), Franz Michelbrink (Stadtwerke) und einer der Bauherren, Florian Schürmann, griffen zum Spaten (von links).

Foto: Markus Weissenfels

Wesel.   Die Firma Bautec-Baukonzepte errichtet bis Ende dieses Jahres am Quadenweg zehn Objekte, von denen fünf schon einen Käufer gefunden haben

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Bei Rolf Nitsch kam beim gestrigen symbolischen ersten Spatenstich für zehn Reihenhäuser am Quadenweg ein wenig Wehmut auf. „Als Lehrling habe ich genau hier Anfang der 70er Jahre gemauert. Jetzt stehe ich hier und baue an der gleichen Stelle noch einmal Häuser“, schilderte der 62-jährige Geschäftsführer der Weseler Firma Bautec-Baukonzepte.

Dort, wo bis vor ein paar Jahren ein Mehrfamilienhaus mit 24 Wohnungen stand, beginnen am Montag die Beton- und Mauerarbeiten für zehn neue Reihenhäuser. Jedes dieser modernen und energieeffizienten Einfamilienhäuser wird über eine Wohnfläche von etwa 135 Quadratmetern verfügen.

Die Grundstücksgrößen variieren zwischen 178 und 272 Quadratmetern. 227 200 bis 253 000 Euro werden die Häuser kosten. Und die Nachfrage ist groß: Schon vor dem ersten Spatenstich waren fünf der zehn Immobilien bereits verkauft, ein sechstes reserviert und für die verbleibenden vier gibt es auch schon Anfragen, erläutert Sandra Verhufen von der Sparkasse.

Autobahnanbindung, Grundstücksgröße und die Optik

Doch was macht diese Reihenhäuser so attraktiv? „Das komplette Gesamtpaket hat uns überzeugt. Autobahnanbindung, Grundstücksgröße, Optik und nicht zuletzt der Preis waren für uns ausschlaggebend“, erklärt Robert ­Voigt.

Er hat 40 Jahre in Wesel gewohnt und freut sich jetzt zusammen mit Angelika Koenen nach sechs Jahren in Goch wieder in die Hansestadt zurückzuziehen.

Ganz praktische Erwägungen beim Kauf eines der zehn Reihenhäuser hatten Marc Napieralski und Katharina Gemlau.

„Ich bin vom Land – aus Marienbaum, meine Freundin aus der Stadt – aus Essen. Hier haben wir ein Zwischending gefunden, das uns beide begeistert“, berichtet der Bauherr und begründet: „Der moderne Schnitt, die zentrale aber doch ruhige Lage und die gute Verkehrsanbindung waren für uns wichtig.“

„Total aufregend“, fanden gestern Rebecca Ovens und Florian Schürmann den ersten Spatenstich ihres künftigen Zuhauses. Sie ziehen aus Wesels Innenstadt ins Schepersfeld. Sie fügen zwei weitere Gründe für ihre Kaufentscheidung an: „Die Gegend hier ist ganz schön und die Grundstücksgrößen waren für uns attraktiv.“

Der Chef der Baufirma ist optimistisch, dass es wetterbedingt zu keinen Verzögerungen mehr kommen wird. „In acht bis zehn Wochen können wir hier Richtfest feiern. Im Spätherbst können die ersten einziehen, bis Ende des Jahres soll dann alles fertig sein“, erläutert Nitsch.

Kraft-Wärme-Kopplung mit Blockheizkraftwerk

Kanalarbeiten laufen schon seit einigen Tagen, mit Beginn des Rohbaus ab kommender Woche geht es jetzt auch in die Höhe. Rolf Nitsch erklärte an der Baustelle: „Auch wenn man hoch hinaus will, muss man zuerst in die Tiefe graben.“

Für die Stadtwerke ergriff deren Geschäftsführer Franz Michelbrink das Wort: „Wir freuen uns, zusammen mit einem heimischen Bauträger dieses Projekt verwirklichen zu können.“

Die Kraft-Wärme-Kopplung mittels eines Blockheizkraftwerks sei umweltfreundlich, weil dies zu einer deutlichen CO2-Einsparung führe, so Michelbrink.

Und es habe einen doppelten Vorteil für den Bauherren: Dieser spare damit Geld und auch Platz. Auf Gasbasis werde zentral Strom und Wärme erzeugt.

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