Bürgerumfrage

Erndtebrück: Gemeinde ruft zur Bürgerbeteiligung auf

Die Gemeinde Erndtebrück ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an einer Umfrage zu beteiligen. Es können Wünsche für das zukünftige Wahrzeichen der Kommune geäußert werden.

Die Gemeinde Erndtebrück ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an einer Umfrage zu beteiligen. Es können Wünsche für das zukünftige Wahrzeichen der Kommune geäußert werden.

Foto: Lisa Rita Klaus / WP

Erndtebrück.  Die Gemeinde Erndtebrück begibt sich auf die Suche nach einem Wahrzeichen. Die Bürger sollen ihre Vorstellungen äußern und Einschätzungen geben.

In den letzten Monaten erreichten die Gemeindeverwaltung Erndtebrück vermehrt Anregungen und Wünsche von Bürgerinnen und Bürgern ein Wahrzeichen für Erndtebrück zu bestimmen. Jedoch wird ein Wahrzeichen, wie beispielsweise der Eiffelturm, das Brandenburger Tor oder das Matterhorn, nicht direkt festgelegt - vielmehr entstehen Wahrzeichen dann, wenn sich eine Vielzahl von Personen in einer Region mit einem markanten Gebäude oder einer natürlichen Gegebenheit identifizieren, dieses als regionale Besonderheit empfinden und präsentieren.

Erndtebrück: Wunsch nach Wahrzeichen wurde an Politik herangetragen

Der Wunsch nach einem Wahrzeichen wurde daher auch in die Erndtebrücker Politik getragen. Hier wurde beschlossen, diesem Wunsch gerecht zu werden und die Bevölkerung in den Prozess mit einzubinden. Und wer könnte über die Erndtebrücker Höhepunkte besser Bescheid wissen, als die Erndtbrücker selbst? Aus diesem Grund sollen im April alle Bürgerinnen und Bürger der Edergemeinde die Möglichkeit bekommen, ihre persönlichen Vorschläge mit einzubringen und ihre Meinung zu einem Highlight mitzuteilen.

Die Befragung war bereits vor einiger Zeit für diesen Zeitraum geplant. Die Verantwortlichen hatten sich vor dem Hintergrund der Situation rund um die Ausbreitung des Corona-Virus auch damit beschäftigt, ob eine Verschiebung sinnvoll ist. Nach der Einholung verschiedener Rückmeldungen stand jedoch die klare Einschätzung, dass gerade derzeit viele Menschen dankbar dafür sind, wenn auch einmal andere Gedanken statt des Corona-Virus in den Mittelpunkt rücken.

Erndtebrück: Bürgerbeteiligung läuft über unterschiedliche Kanäle

Die Bürgerbeteiligung verläuft daher nun über unterschiedliche Kanäle, um möglichst alle Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. So sollen neben einer analogen Umfrage auch digitale Tools genutzt werden. Durch Medien wie Facebook und Instagram erhofft sich die Gemeinde ebenfalls gutes Feedback. Neben der Rückmeldung zu einem Wahrzeichen, können hier auch weitere Fragen beantwortet werden: Was zeichnet Erndtebrück als Gemeinschaft aus? Was würden Sie Bekannten oder Besuchern als erstes in Erndtebrück zeigen?

Im Zuge der Bürgerbeteiligung sind außerdem in Kooperation mit den Schulen Aktionen geplant, bei denen auch Schülerinnen und Schüler Einschätzungen und Ideen zu ‚ihrem Erndtebrück‘ geben können. Die Gemeinde Erndtebrück strebt an, diese unter Berücksichtigung der aktuellen Lage, bald möglichst nachzuholen.

Erndtebrück: Bürgermeister Henning Gronau bedankt sich

Die Gemeinde Erndtebrück erhofft sich aus dieser Bürgerbeteiligung eine Art Ideenbörse, um auch langfristig das Bild von Erndtebrück und seinen Ortschaften, entsprechend Ihrer Bewohner, zu schärfen. Diese Bürgerbeteiligung dient als Grundlage, um Wünsche und Anregungen zu sammeln.

Bürgermeister Henning Gronau freut sich daher auf rege Teilnahme und bedankt sich bei allen Erndtebrückern für ihre Rückmeldung „Jeder, der sich beteiligt, hilft dabei Erndtebrück auf den Punkt zu bringen und zu zeigen, weshalb uns allen Erndtebrück so am Herzen liegt“ so der Bürgermeister abschließend.

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