Stadtplanung

Studentinnen treffen den Nerv der Bad Berleburger Bürger

Bad Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann (links) und Dezernent Christoph Koch (rechts) mit den Gewinnern des Architekturwettbewerbs für Studierende der Uni Siegen: Lisa Marie Keseberg, Mira Sophie Vitt und Veronika Powel (von links).

Bad Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann (links) und Dezernent Christoph Koch (rechts) mit den Gewinnern des Architekturwettbewerbs für Studierende der Uni Siegen: Lisa Marie Keseberg, Mira Sophie Vitt und Veronika Powel (von links).

Foto: Lars-Peter Dickel / WP

Bad Berleburg.  Diese drei Studentinnen haben den Nerv der Bad Berleburger Bürger mit ihren Ideen für das Eins-A-Gelände getroffen.

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Eigentlich gibt es elf Gewinner, macht der Bad Berleburger Baudezernent Christoph Koch in der Ratssitzung am Montagabend deutlich. Aber für den Architekturwettbewerb rund um das Eins-A-Gelände in der Kernstadt gab es für die elf teilnehmenden Studierenden der Universität Siegen eben nur drei Preise. Und die wurden nach der öffentlichen Vorstellung der Entwürfe per Bürgerentscheid ermittelt. Am Montag standen dann drei Frauen im Mittelpunkt. Der dritte Preis ging an Lisa Marie Keseberg (Entwurf 10). Zweite wurde Mira Sophie Vitt (Entwurf 3) und gewonnen hat die Planung von Veronika Powel (Entwurf 1).

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Eberhard Friedrich lobte alle Entwürfe und die Entscheidung, einen Wettbewerb für Studierende ins Leben zu rufen. „Es liegt jetzt an uns, Fakten zu schaffen. Die Bürger erwarten das.“ Auch Otto Marburger (SPD) machte mit Blick auf die Eins-A-Brache deutlich: „Es ist wichtig, dass großer Druck in der Öffentlichkeit ist, weil etwas geschehen muss.“

Baudezernent Christoph Koch lobte die „innovativen Idee“, mit denen die Studierenden sich des Themas angenommen hätten und möchte einiges davon für die künftige Gestaltung aufgreifen.

Susanne Bald (Bündnis90/Die Grünen) regte an, das ganze Areal für eine „Quartiersplanung“ vorzusehen und lobte die Arbeiten der jungen Planer: „Es ist imponierend, mit wie viel Herzblut sich die Studierenden engagiert haben.“

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