Recht

Mit Ketteler und Krüger gegen die Betuwe

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Am Niederrhein. Die Städte und Gemeinden am Niederrhein wappnen sich in der bevorstehenden juristischen Auseinandersetzung gegen die Deutsche Bahn AG wegen des Baus der Betuwe-Linie.

Am Niederrhein. Die Städte und Gemeinden am Niederrhein wappnen sich in der bevorstehenden juristischen Auseinandersetzung gegen die Deutsche Bahn AG wegen des Baus der Betuwe-Linie.

Ausgerechnet der ehemalige Reeser Bürgermeister Bruno Ketteler, sein Partner Franz Kulka (bis 1998 Stadtdirektor in Emmerich) und der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Ulrich Krüger sollen die Interessen der Stadt Hamminkeln im Zusammenhang mit dem Bau der Betuwe-Linie juristisch vertreten.

Das hat der Rat der Stadt jetzt beschlossen. Weitere Städte wie Dinslaken und Voerde wollen sich wohl ebenfalls dieser Experten bedienen.

Ein Schwergewicht

Insbesondere Dr. Hans-Ulrich Krüger gilt als politisches Schwergewicht. Schließlich war der Voerder bis zum vergangenen Jahr finanzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Vorsitzender des Bankenuntersuchungsausschuss. Der 58-Jährige verfügt über beste Kontakte nach Berlin.

„Ich freue mich auf diese wichtige Aufgabe”, erklärte der Sozialdemokrat gestern. Er fühle sich auf jeden Fall gut gerüstet. „Als ehemaliger Voerder Bürgermeister und Vorsitzender des Betuwe-Beirates bin ich mit dem Thema vertraut.” Der ehemalige Richter, übrigens selbst ein Betuwe–Anrainer, will sich jetzt als Rechtsanwalt niederlassen, wird aber nicht in die gemeinsame Kanzlei von Kulka & Ketteler einsteigen.

„Dort liegt die juristische Begleitung des Falls, ich werde die Städte eher in strategischen Fragen beraten.” Über den Umfang der Arbeit macht sich Krüger keine Illusionen: „Das gesamte Verfahren wird wohl mehrere Jahre dauern.”

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