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3G am Arbeitsplatz in NRW: Das müssen Arbeitnehmer wissen

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3G am Arbeitsplatz in NRW: Ab Mittwoch gilt die verschärfte Corona-Regel.

3G am Arbeitsplatz in NRW: Ab Mittwoch gilt die verschärfte Corona-Regel.

Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Essen/Düsseldorf.   Die Corona-Regeln in NRW werden verschärft. So gilt auch die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Das müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber jetzt wissen.

  • NRW verschärft auch die Corona-Regeln am Arbeitsplatz. So gilt hier ab Mittwoch (24. November) die 3G-Regel.
  • "Arbeitnehmer haben eine Auskunftspflicht an ihren Arbeitgeber, ihren Impfstatus mitzuteilen", erklärte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag auf einer Pressekonferenz.
  • Laumann gehe derzeit von ungefähr einer Million ungeimpften Arbeitnehmern in NRW aus.

Im Kampf gegen die vierte Corona-Welle setzt NRW zusammen mit den anderen Bundesländern auf die 3G-Regel am Arbeitsplatz. So dürfen ab Mittwoch (24. November) also nur noch geimpfte, genesene oder getestete Personen in NRW ihrer Arbeit nachgehen.

3G am Arbeitsplatz in NRW: Arbeitnehmer haben Auskunftspflicht

"Arbeitnehmer haben eine Auskunftspflicht an ihren Arbeitgeber, ihren Impfstatus mitzuteilen", erklärte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag auf einer Pressekonferenz. "Die, die nicht geimpft sind, müssen vor Arbeitsbeginn einen negativen Corona-Schnelltest vorlegen." Dieser müsse täglich kontrolliert und dokumentiert werden. Grundlage für die Regelung in NRW ist das Gesetz des Bundes.

Dadurch erhoffe sich der Minister auch eine steigende Anzahl von Corona-Tests. So rechne Laumann mit ungefähr einer Millionen Bürgertests pro Tag. Rund eine Million der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in NRW seien laut Laumann nicht geimpft. Unklar sei, wie viele sich davon im Homeoffice befinden. Im Homeoffice gilt die 3G-Pflicht nicht.

3G-Regel am Arbeitsplatz: Die Regeln in der Übersicht

  • Ab Mittwoch gilt die 3G-Regel am Arbeitsplatz auch in NRW. Dann dürfen nur noch genesene, geimpfte oder getestete Personen ihrer Arbeit am Arbeitsplatz nachgehen.
  • Der Arbeitnehmer hat gegenüber seinem Arbeitgeber Auskunftspflicht über den Impfstatus.
  • Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss vor Dienstbeginn einen negativen Corona-Schnelltest vorweisen. Dieser ist 24 Stunden gültig.

Auch im Freizeitbereich hat NRW die Corona-Regeln weiter verschärft. So gilt hier die 2G-Regel, es haben zum Beispiel dann nur noch immunisierte Personen Zutritt zu Restaurants oder Kinos. Ausnahmen gelten für Minderjährige und Menschen ohne Impfempfehlung beziehungsweise diejenigen, die nicht geimpft werden können. Für Bars und Kneipen in NRW sind die Corona-Regeln nicht ganz so eindeutig.

Nichtgeimpfte seien dann mit Ausnahme ihres Arbeitslebens weitestgehend von gesellschaftlichen Veranstaltungen ausgeschlossen, sagte Laumann. Es sei nicht verantwortbar, sich nicht impfen zu lassen, wenn es der gesundheitliche Zustand zulasse, betonte der Minister. Ein Friseurbesuch ist allerdings weiter mit einem tagesaktuellen negativen Test möglich. (mit dpa)

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