50 Weißtöne bei Fliesen

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Sie wollen einen europäischen Wohnungskonzern schmieden. Was versprechen Sie sich davon?

Wohnen ist und bleibt ein lokales Geschäft. Deshalb arbeiten rund 9000 unserer 10 000 Mitarbeiter außerhalb von Bochum, wo unsere Wohnungen sind. Als breit aufgestellter Immobilienkonzern haben wir viele Vorteile. Ein Beispiel: Wir hatten in der Vergangenheit bei den Fliesen für unsere Wohnungen 50 verschiedene Weißtöne. Das ergibt keinen Sinn. Heute sind wir viel effizienter.

Sie kaufen in Österreich und Schweden kräftig Wohnungen und haben eine Partnerschaft in Frankreich gestartet. Wie wichtig ist Ihnen die Internationalisierung von Vonovia?

In den nächsten Jahren wird die Musik bei Vonovia weiter in Deutschland spielen. Unser Fokus liegt nicht auf bestimmten Ländern, sondern auf Regionen und Zentren wie Berlin, München, Münster oder dem Ruhrgebiet. Dazu kommen jetzt Stockholm, Wien und – wenn sich die Chance ergibt – Paris. Internationalisierung ist kein Selbstzweck.

Sie haben 390 000 Wohnungen. Gibt es eine Grenze, damit Vonovia nicht Gefahr läuft, unüberschaubar zu werden?

Dieses Risiko sehe ich nicht. Im Gegenteil: Durch Größe werden wir effizienter und kostengünstiger. Unser Wachstum ist bei 390 000 Wohnungen sicher nicht beendet.

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