Haniel

Abbau von 60 Stellen bei Haniel: 90 Prozent nehmen Abfindung

Haniel-Chef Thomas Schmidt will das Duisburger Familienunternehmen umbauen.

Haniel-Chef Thomas Schmidt will das Duisburger Familienunternehmen umbauen.

Foto: Morris Willner / ztui

Duisburg.  Haniel will 60 Stellen in Duisburg abbauen. 90 Prozent der Betroffenen nehmen die Abfindung. Betroffen ist auch Schacht One auf Zeche Zollverein.

Haniel steht vor einem tiefgreifenden Umbau. Am Stammsitz in Duisburg-Ruhrort sollen 60 der bislang 180 Arbeitsplätze abgebaut werden. Nach Angaben eines Sprechers haben sich zum 31. Oktober rund 90 Prozent der betroffenen Beschäftigten entschieden, gegen ein „überdurchschnittliches Angebot“ ihr Arbeitsverhältnis zu beenden und das Unternehmen in den nächsten Wochen zu verlassen.

Auch die Mitarbeiter der bisherigen Haniel-Digitalschmiede Schacht One auf dem Gelände der Essener Zeche Zollverein haben dem Sprecher zufolge die Abfindungsangebote angenommen. „Mit dem Schacht One Management erarbeiten wir derzeit ein neues Konzept“, sagte er. Das Thema Digitalisierung werde künftig aus der Duisburger Holding heraus gesteuert.

Haniel-Chef Thomas Schmidt kündigte am Donnerstag an, den nicht weiter bezifferten Erlös aus dem Verkauf des Metro-Aktienpakets in neue Beteiligungen zu stecken. Mit der Neuausrichtung will Haniel verstärkt in Unternehmen aus den Bereichen Gesundheit und Wohlbefinden, Kreislaufwirtschaft, Klimawandel sowie Robotik und Automatisierung investieren.

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