Musical Oberhausen

Betriebsrat kämpft um Musical-Betrieb in Oberhausen

Mitarbeiter und Musical-Fans begleiteten den Verhandlungsauftakt am Mittwoch vor dem Metronom-Theater in Oberhausen.

Mitarbeiter und Musical-Fans begleiteten den Verhandlungsauftakt am Mittwoch vor dem Metronom-Theater in Oberhausen.

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE FotoServices

Oberhausen.  Der Betriebsrat des Metronom-Theaters in Oberhausen will nun ein Konzept zum möglichen Weiterbetrieb des Musical-Betriebs am Centro erstellen.

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Nach ersten Gesprächen am Mittwoch zwischen Geschäftsführung des Musical-Betreibers Stage Entertainment und Arbeitnehmervertretern prüft der Betriebsrat nun, unter welchen Umständen das Metronom Theater in Oberhausen weiter laufen kann.

Viel Solidarität für das Oberhausener Metronom-Theater

In dem ersten Verhandlungstermin seien dem Betriebsrat Zahlen zur Wirtschaftlichkeit vorgelegt worden, die der Betriebsrat jetzt prüfen wird. Dann wolle man über Szenarien nachdenken, ob und wie ein Weiterbetrieb des Metronom-Theaters – zum Beispiel mit der Erweiterung von Betriebsferien – möglich wäre.

Den Verhandlungsauftakt am Mittwoch flankierte eine Kundgebung mit rund hundert Mitarbeitern und Musical-Freunden am Metronom-Theater in der Nähe des Oberhausener Centros. Der Betriebsratsvorsitzende Michael Denzin findet es „sympathisch“, dass die Mitarbeiter so viele Solidaritätsbekundungen erreichten. „Das zeigt, dass das Metronom-Theater den Menschen im Ruhrgebiet nicht egal ist“, sagt er.

Stage hatte im Oktober angekündigt, den Musicalbetrieb in Oberhausen aufzugeben und das Essener Colosseum zu verkaufen. Die Gewerkschaft Verdi spricht von rund 150 Mitarbeitern, die von der Einstellung des Betriebs betroffen wären.

Die Verhandlungen laufen in der kommenden Woche in Hamburg weiter.

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