Wirtschaft

Corona-Umfrage der IHK: 90 Prozent Umsatzeinbußen in NRW

Coronavirus: So soll die Wirtschaft aus der Krise kommen

Die Corona-Krise ist eine gigantische Prüfung für die Wirtschaft. Der Staat greift deshalb tief in die Taschen, um Unternehmen, Selbständige und Bürger zu unterstützen.

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Düsseldorf.  Eine Blitzumfrage der IHK ist alarmierend: Von den 3200 befragten Betrieben in NRW sind 14 Prozent akut von einer Insolvenz bedroht.

Die Corona-Krise trifft sämtliche Branchen der NRW-Wirtschaft inzwischen in voller Härte: Laut einer Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammern (IHK) in Nordrhein-Westfalen verzeichnen 90 Prozent der Befragten aktuell Umsatzeinbußen.

Demnach beklagt jedes fünfte Unternehmen Rückgänge seiner Geschäfte von mehr als 50 Prozent. Bei einem Drittel führte die Krisensituation zur Einstellung der Produktion oder zur Schließung. 14 Prozent sind akut von der Insolvenz bedroht.

Mehr als 8000 Bewilligungen für Soforthilfe in ersten zwölf Stunden

Die IHK NRW hatten 3200 Mitgliedsunternehmen im Zeitraum vom 24. bis 26. März befragt. Hauptgeschäftsführer Ralf Mittelstädt hob in einer Mitteilung von Samstag den schnellen Start der digitalen Soforthilfe-Anträge als wichtigen Schritt für die vielen Kleinunternehmen hervor.

Innerhalb der ersten zwölf Stunden habe es mehr als 8000 Bewilligungen gegeben. Neben der Soforthilfe mit 63 Prozent seien auch Steuerstundungen mit 60 Prozent und Kurzarbeitergeld mit 71 Prozent stark nachgefragt, hieß es. (dpa)

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