Neuregelungen

WhatsApp, Bahn-Preise, Netflix: Das ändert sich im Dezember

WhatsApp: Diese drei Tricks muss man kennen

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Berlin.  Im Dezember gibt es viele Neuerungen: Bei der Bahn startet der Winter-Fahrplan und bei YouTube droht Nutzern die Löschung ihres Kontos.

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Der Dezember steht bei vielen ganz im Zeichen von Weihnachten. Geschenke werden gekauft, Bäume geschmückt und Weihnachtsmärkte besucht. Der Stimmungswechsel in die besinnliche Zeit ist jedoch nicht das einzige, was sich im Dezember ändern.

Wir haben die wichtigsten Neuerungen und Gesetze im Überblick:

Neuerungen im Dezember: YouTube ändert seine Nutzungsbedingungen

Am 10. Dezember werden sich die Nutzungsbedingungen der Videoplattform YouTube ändern. Dabei erregt ein Paragraf besonders die Gemüter. In der Belehrung über die Nutzungsbedingungen heißt es: „Youtube kann gegebenenfalls Ihren Zugriff oder den Zugriff Ihres Google-Kontos auf den gesamten oder einen Teil des Dienstes kündigen, wenn Youtube berechtigterweise davon ausgeht, dass die Bereitstellung des Dienstes an Sie nicht mehr wirtschaftlich ist.“

User befürchten nun, dass YouTube ihr Konto löschen könnte. Denn was das Videoportal unter wirtschaftlich versteht, bleibt in der Erklärung offen.

Winterfahrplan: Erstmals steigen die Preise der Bahn nicht

Am 15. Dezember wird die Deutsche Bahn ihren Winterfahrplan einführen. Darüber können Bahn-Kunden sich freuen, denn das bedeutete, dass deutlich mehr Züge fahren werden. Vor allem in der Weihnachtszeit ist das eine deutliche Entlastung. Auf den Strecken Berlin-Erfurt-München und Berlin-Braunschweig-Frankfurt am Main wird es merklich mehr ICEs geben.

Besonderen Grund zur Freude löst aber vor allem diese Nachricht aus: Erstmals seit Jahren wird es keine Erhöhung der Ticketpreise geben. Das sagte ein Sprecher des Unternehmens der „Bild-Zeitung“. Normalerweise ist es so, dass mit jedem Fahrplanwechsel auch eine Preiserhöhung kommt.

Wie unpünktlich ist die Deutsche Bahn wirklich?
Wie unpünktlich ist die Deutsche Bahn wirklich?

Dieses Jahr hat die Bahn jedoch anders entschieden. Nach eigenen Angaben hänge die Entscheidung mit der durch die Bundesregierung im Klimapaket beschlossenen Senkung der Bahnpreise zusammen. Unter welcher Bedingung Kunden bei der Deutschen Bahn jetzt viel sparen.

Whatsapp verbietet Newsletter-Versand

Der Messenger-Dienst Whatsapp hat eine große Änderung angekündigt. Ab Dezember dürfen Unternehmen über Whatsapp keine Newsletter mehr verschicken. Und das sei millionenfach passiert. Für manche Unternehmen bricht hiermit ein ganzes Geschäftsmodell zusammen. Das berichtete zuerst das Portal „Meedia“.

„Unsere Produkte sind nicht für Massen- oder automatisierte Nachrichten bestimmt, die beide schon immer einen Verstoß gegen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen darstellten“, schreibt Whatsapp in seinen FAQs. Whatsapp hat außerdem angekündigt sich vorzubehalten ab dem 7. Dezember juristisch gegen Unternehmen vorzugehen, die diese Regelung missachten.

Netflix: Einige Samsung-TVs bieten den Dienst nicht mehr an

Ab dem 2. Dezember wird der Streaming-Dienst Netflix die Unterstützung für einige Samsung-TVs einstellen. Das hat der koreanische Elektrohersteller selbst mitgeteilt. Problematisch wird es demnach für Smart-TVs, die in den Jahren 2010 und 2011 in den USA oder Kanada verkauft wurden. Noch ist jedoch nicht klar, inwieweit deutsche Geräte betroffen sein könnten.

EU erlässt neue Pflanzengesundheitsverordnung

Woher kommt die Pflanze und könnte sie vielleicht Schädlinge ins Land schleppen? Um das besser nachverfolgen zu können, hat die Europäische Kommission das Pflanzenschutzrecht überarbeitet. Dieses Recht wurde seit über 40 Jahren nicht mehr angepasst.

Ab dem 14. Dezember soll die neue EU-Pflanzengesundheitsverordnung in Kraft treten. Ab diesem Stichtag müssen dann alle Topfpflanzen und Samen mit einem amtlichen Etikett, auch EU-Pflanzenpass genannt, gekennzeichnet werden.

Euroscheine bekommen Christine Lagardes Unterschrift

Wie auch die ihres Vorgängers Mario Draghi wird die Unterschrift der neuen Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) auf die Euroscheine gedruckt. Am 27. November hat die Französin ihre Schriftprobe dafür abgegeben.

Dass die Geldscheine alle direkt ausgetauscht werden, ist jedoch unwahrscheinlich. Die alten Banknoten werden vielmehr nach und nach aus dem Verkehr genommen. Ihre erste geldpolitische Sitzung wird Lagarde am 12. Dezember leiten.

Nutzungsbedingungen auf PayPal sollen übersichtlicher werden

Der Online-Bezahldienst PayPal hat angekündigt ab dem 18. Dezember das Design seiner Nutzungsbedingungen zu verändern. Die Idee ist es die Nutzungsbedingungen so aufzuarbeiten, dass sie für den Kunden leichter verständlich sind. Damit sollen vor allem farbliche Markierungen helfen. Mit einem zweiten neuen Feature soll es dem Empfänger einer Zahlung außerdem möglich sein, diese abzulehnen. Paypal hatte vor kurzem zudem angekündigt, bei Facebooks Kryptowährung Libra auszusteigen.

Die Änderung der vergangenen Monate zum Nachlesen:

(jzi/dpa)

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