Essen. Die sechs Ruhr-IHKs fühlen sich zunehmend von der Politik und leiden unter immer mehr Bürokratie. Was sie kritisieren, fordern und ändern wollen.

Die Rezession nach den vielen Krisen der jüngsten Vergangenheit schreckt die Unternehmen an Rhein und Ruhr noch am wenigsten. Sie leiden nach eigenen Angaben viel mehr unter Bürokratie, langen Genehmigungsverfahren und die von ihnen so empfundene Gängelung durch die Politik. Bei den Vertreterinnen und Vertretern der sechs Industrie- und Handelskammern, die für das Ruhrgebiet zuständig sind, hat sich so einiges aufgestaut, wie im Gespräch deutlich wurde, zu dem die WAZ ins Funke Media Office nach Essen eingeladen hatte. Diese drei Kernthemen sind den Kammern besonders wichtig.