Betuwe

Betuwe-Ausbau ist am 2. März in Voerde-Friedrichsfeld Thema

Die Bürgerinitiativen fordern, dass der beim Ausbau vorgesehene Lärmschutz und die Sicherheit an der Strecke verbessert werden.

Foto: Heinz Kunkel

Die Bürgerinitiativen fordern, dass der beim Ausbau vorgesehene Lärmschutz und die Sicherheit an der Strecke verbessert werden. Foto: Heinz Kunkel

Voerde.   Betuwe-Ausbau ist am 2. März in Voerde-Friedrichsfeld Thema. Bürgerinitiativen mahnen weiter Verbesserungen bei Lärmschutz und Sicherheit an.

Auf Anregung der Arbeitsgruppe Betuwe wird in vier Wochen in Friedrichsfeld erneut eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Ausbau der Bahnstrecke Emmerich-Oberhausen angeboten. Der offizielle Startschuss für das Großprojekt war am 20. Januar in Oberhausen im Beisein von Bahnchef Ronald Pofalla und NRW-Verkehrsminister Michael Groschek markiert worden.

Nach dem offiziellen Baustart gab es scharfe Kritik

Danach gab es scharfe Kritik: Der Verband der Bürgerinitiativen entlang der Betuwe-Linie „Betuwe – so nicht! Sondern besser!“ nannte den Baubeginn einen „Fehlstart unter Zeitdruck“, bemängelte, die Redner hätten fälschlicherweise den Eindruck erweckt, dass alle Probleme so gut wie gelöst seien. Die Betuwe-Bürgerinitiativen widersprechen dem vehement, mahnen nach wie vor Verbesserungen unter anderem beim Lärmschutz und bei der Sicherheit an der Strecke gemäß den Forderungen der Feuerwehren an (die NRZ berichtete).

„Unterschiedliche Positionen bei Fragen des Lärm- und Erschütterungsschutzes, der Sicherheit entlang der Strecke sowie der Beseitigung höhengleicher Bahnübergänge bestimmen die anhängigen Verfahren, Verhandlungen und Diskussionen“, heißt es denn auch in der Ankündigung zu der Informations- und Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, 2. März, von 19 bis 21 Uhr, in der Aula des Gymnasiums Voerde, Am Hallenbad 33, in Friedrichsfeld. Dem Arbeitskreis Betuwe, der den Termin initiierte, gehören die sieben Anrainer-Kommunen sowie die Bürgerinitiativen an.

Bei der Veranstaltung am 2. März soll gemeinsam mit den politischen Akteuren von Bund und Land aus der Region, beteiligten Behörden, Vertretern der Kommunen, der Bürgerinitiativen und der Bahn der aktuelle Sachstand erörtert und der „einheitlichen Positionierung gegenüber den Entscheidungsträgern Nachdruck verliehen werden“.

Anmeldung für Veranstaltung bis 21. Februar notwendig

Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten ist eine Anmeldung unter der Mail-Adresse vb2@kreis-wesel.de bis Dienstag, 21. Februar, erforderlich.

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