Nun auch in der Landeshauptstadt: Nach den Protesten der Beschäftigten am Theater Münster in der Vorwoche gegen drohende Entlassung des Ensembles unter dem designierten Intendanten Neil Barry Moss kam es am Sonntag zu einer Streikkundgebung an der Deutschen Oper am Rhein.

Vor Beginn der Vorstellung von „La Traviata“ wandte sich der Lokalverband der Bühnengewerkschaft GBDA mit einer Ansprache an das Publikum, Ensemble-Mitglieder betraten die Bühne in Warnwesten und mit Plakaten. Den Ausführungen zufolge plane die designierte Intendantin Ina Karr (zuständig ab der Spielzeit 2027/28), 65 Prozent des Sängerensembles nicht zu verlängern. Somit würden 20 Solistinnen und Solisten ihre Beschäftigung verlieren.

Proteste richten sich nicht gegen aktuelle oder kommende Intendanz

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Die Verantwortlichen betonten, dass sich der Protest nicht gegen das Publikum, die Oper am Rhein oder die gegenwärtige oder kommende Theaterleitung richten würde, sondern gegen den Arbeitgeberverband in Deutschland. Gefordert werden neue Verträge mit „besserem Schutz vor willkürlichen Entlassungen“.

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